Der Offline-Modus für die Augen

Barbara BruggerIn einem Wald – drei Autostunden von San Francisco entfernt – finden regelmäßig Digital-Detox-Camps statt. Besonders gern besucht sind sie von den Menschen, die im Silicon Valley arbeiten. Viele von ihnen fahren in diese Camps, um Körper und Geist zu erholen und den Augen eine Auszeit zu gönnen. Eine Woche lang greift niemand zum Notebook, Tablet und Smartphone.

Mobile Computer verbreiten sich weiterhin schnell und verändern unseren Lebensstil rasant. Komfortable Anwendungen erleichtern den Alltag und vernetzen uns mit Freunden und Familie. Ich weiß nun beispielsweise rechtzeitig, ob mein Zug pünktlich ist. Über Whattsapp erfahre ich, was meine Geschwister – die weit weg wohnen – beschäftigt. Manche Veranstaltungen organisiere ich mittels Telefonkonferenz und spare Geld und Fahrzeit. Bin ich unterwegs und mir kommt plötzlich eine Idee, zeichne ich die Gedanken sofort auf. Das Smartphone macht es möglich.

Bei all der Auswahl und den unzähligen Angeboten wird es in der virtuellen Welt kaum langweilig. Man könnte sich wohl den ganzen Tag dort aufhalten und würde die reale Welt kaum vermissen. Wenn unser Körper mitspielen würde!

Virtuelle Realität bildet sich im Kopf. Und sie löst Emotionen aus. Das macht sie spannend. Wir sehen beispielsweise Bilder von dem, was andere gerade erleben und nehmen Anteil daran. Wir tauchen ein in einen spannenden Film oder in eine 3D-Welt, die dem Gehirn eine ferne Realität vorgaukelt. Den einen ärgert’s , den anderen freut’s, wenn wir lesen, wie sich ein Staatsoberhaupt irgendwo auf der Welt verhält. Und bei so mancher Nachricht darf man sich fragen, kann das wirklich wahr sein oder sind es nur Fake News?

All das erleben wir im Kopf, während wir regungslos vor dem Computer oder Fernseher sitzen. Während der Stoffwechsel in den Organen immer träger wird. Während der Nacken das Gewicht von dem nach vorne gebeugten Kopf hält. Während der Körper vielleicht in eine immer krummere Haltung zusammensackt. Und die Augen stieren pausenlos auf ein Display. Für unserem Organismus ist das der schlimmste anzunehmende Fall – der Worst Case sozusagen: Bewegungsmangel.

Der beste Fall für Ihren Organisms tritt ein, wenn Sie neben dem virutellen Lebensstil bereits Strategien entwickelt, die ihren Körper beweglich, fit und gesund erhalten. Das funktioniert, indem Sie zwischendurch offline gehen und sich bewegen. Egal, welche Methode sie dafür nutzen. Die Hauptsache ist, Sie werden aktiv!

Ich arbeite selbst viel und gerne am Computer. Ich kommuniziere mit Kunden, erarbeite Konzepte für das tägliche Augentraining, schreibe Beiträge für meine Präsentation. Wenn ich dabei ins Stocken gerate und mich nicht mehr konzentrieren kann, ziehe ich die Laufschuhe an und jogge im Bürgerpark. Der Kreislauf kommt in Schwung, der Kopf wird frei. Mittlerweile verlasse ich mich darauf, dass beim Laufen die Ideen sprießen und ich anschließend weiß, wie ich weiter vorgehe. Es klappt immer!

Eine gute Möglichkeit, die Augen bei der Bildschirmarbeit zwischendurch in den Offline-Modus zu bringen sind Augenübungen. Sie entlastet nicht nur die Sehkraft, sondern entspannen auch auf der mentalen Ebene. Konzentriertes Arbeiten fällt anschließend wieder leichter. Eine Augenpause bei der Bildschirmarbeit dauert zwischen zehn Sekunden und zwei Minuten: aus dem Fenster schauen, mehrmals blinzeln, die Augen nach links und rechts bewegen, die Augenlider schließen. Solche Gewohnheiten am Arbeitsplatz verhindern, dass sich die Augen zu sehr anstrengen. Günstig ist es zusätzlich zwei- bis dreimal am Tag eine intensivere Augenübung von zwei Minuten zu machen. Eine Anleitung zu den Übungen, die am Arbeitsplatz passend sind, gibt es in meinem Augenbüchlein für gesundes Sehen am Bildschirm. Jede Augenübung wird schrittweise erklärt. In Register nach Symptomen finden Sie sofort die passende Übung zu den Ermüdungserscheinungen der Augen.

Die richtige Nutzung von digitalen Medien wird schnell zur Gratwanderung in Bezug auf Fitness und Gesundheit. Je vielschichtiger sich die digitale Welt entwickelt, desto wichtiger ist eine individuelle Strategien im Umgang mit diesem Medium. Um nicht aus der Spur zu geraten und damit aus Lust nicht Frust und eine gesundheitliche Belastung wird, hilft es vorübergehend abzuschalten – im doppelten Sinn: die Geräte und die Psyche. Wenn Sie eine Anleitung dafür brauchen, ist es nicht nötig nach San Francisco zu fliegen. Einmal im Jahr biete ich zusammen mit der Bewegungstherapeutin Kerstin Meyer ein Offline-Wochenende im Kloster Neuenwalde an. In einer schönen Umgebung mit Wald und Wiesen, schalten wir ab und tanken neue Kräfte. Wir beschäftigen uns mit Strategien zur Stressreduktion im Alltag und einen gesunden Umgang mit digitalen Medien. Melden Sie sich noch im März für das Offline-Wochenende am 10./11. Juni an. Bis Ende des Monats gilt der Frühbucherpreis.

Information und Anmeldung zum Offline-Wochenende >>

Barbara Brugger – ecovital Gesund am Bildschirm

neuenwalde2

 

 

vitalPause des Monats

Hätten Sie’s gewusst?
In einer gebeugten Sitzhaltung hängen die Schultern nach vorne. Dies führt auf Dauer zu einer Verkürzung der Brustmuskulatur. Die Schultern können dann auch in aufrechter Haltung nicht mehr in ihre physiologisch korrekte Position gleiten. Durch die Verkürzung werden sie beständig nach vorne gezogen. Das verhindert eine korrekte Statik im Nacken.

Übung: Öffne den Brustkorb
• Setzen Sie sich aufrecht hin, und belasten Sie die Füße gleichmäßig.
• Beugen Sie die Unterarme zu einem rechten Winkel. Dabei zeigen die gestreckten Finger nach vorne und die Handrücken nach außen.
• Drücken Sie die Unterarme nun weit nach außen, als wollten Sie etwas zur Seite schieben.
• Spüren Sie, wie sich die Schulterblätter zusammendrücken.
• Führen Sie die Arme in die Ausgangsposition zurück.
• Wiederholen Sie die Übung zehn Mal.
• Machen Sie eine kurze Pause, und wiederholen Sie den gesamten Übungsablauf.

vitalPause ist das kostenlose Fit-per-Mail-Training von ecovital: Abonnenten erhalten einmal wöchentlich eine Übung für’s Büro, abwechselnd zu den Themen Augenentspannung, Rückenprävention und Stressabbau.

Hier abonnieren >>

Die Kunst des Sehens lässt sich mit einfachen Übungen trainieren

WolfgangInterview mit dem Diplom-Pädagogen und Sehtrainer Wolfgang Hätscher-Rosenbauer

„Mit den Übungsmodulen der Augenschule können Sie Ihre persönliche Sehfähigkeit stärken und auf alle Sehfunktionen und Sehqualitäten hin optimieren. Wenn Sie Ihre beiden Augen bewusst wahrnehmen und achtsam mit ihnen umgehen und üben, werden alle am Sehvorgang beteiligten Ressourcen des Gehirns aktiviert. Sie werden neue Seherfahrungen genießen können, die auch alle anderen Sinne beleben.“ sehschuleDer Sehtrainer Wolfgang Hätscher-Rosenbauer, Autor des Kompakt-Ratgebers „Kleine Augenschule“, hat ein Übungsprogramm in acht Modulen entwickelt: Die Augenschule vermittelt ein natürliches, optimales Sehverhalten, stärkt die vorhandenen Sehfähigkeiten, entspannt und regeneriert angestrengte Augen und hilft, eine Vereinseitigung des Sehens und Überlastung der Augen zu vermeiden oder zu überwinden.

Das sogenannte Medienzeitalter hat dazu geführt, dass immer mehr Informationen visuell vermittelt und verarbeitet werden müssen. Welche Auswirkungen hat dies auf die Augen und das Sehen des Menschen?

Hätscher-Rosenbauer: Betrachten wir die evolutionäre Entwicklung des menschlichen Sehens, blicken wir erst seit sehr kurzer Zeit gewohnheitsmäßig so lange Zeit angestrengt auf kleine Monitore im Nahbereich, wie Smartphones, Tablets, Notebooks und PCs. Dabei kommt es schnell zur Ermüdung der Augen, zu brennenden und trockenen Augen und zu nachlassender Sehkraft. Nach neuesten Statistiken sind weltweit 90 Prozent der Jugendlichen in Großstädten kurzsichtig. Das kann nicht an den Genen liegen, sondern kommt von den Sehgewohnheiten.

Die „Augenschule“ will die jeweils persönlich vorhandene Sehfähigkeit – seien es geringe Sehreste auf der einen oder „Adleraugen“ auf der anderen Seite – stärken und auf alle Sehfunktionen und Sehqualitäten hin optimieren. Was ist der Vorteil gegenüber herkömmlichen „Sehhilfen“?

Hätscher-Rosenbauer: Herkömmliche Sehhilfen wie Brillen und Kontaktlinsen korrigieren die Sehschärfe bei Fehlsichtigkeit ausschließlich optisch-mechanisch. Sie helfen nicht dabei, erschöpfte Sehkraft zu regenerieren und ein angestrengtes, starres Sehverhalten aufzulösen. Wenn das aber nicht geschieht, ist häufig auch trotz Sehhilfe eine weiter voranschreitende Fehlsichtigkeit die Folge. Die Augenschule möchte ein von der Natur vorgesehenes, optimales Sehverhalten vermitteln, das alle vorhandenen Ressourcen des Sehsinns stärkt, um auf diese Weise eine – auch kulturell und durch den Zeitgeist bedingte – Vereinseitigung des Sehens zu vermeiden und zu überwinden.
Die Augenschule ist ein ganzheitliches Gesundheitsförderungsprogramm des Sehsinns, das auf über 30 Jahren Erfahrung mit Augentraining und wissenschaftlicher Forschung beruht. Was war die anfängliche Motivation für diesen Ansatz und welche Erkenntnisse wurden dabei erzielt?

Hätscher-Rosenbauer: Die anfängliche Motivation zu diesem Ansatz war eine persönliche Erfahrung: Während einer mehrmonatigen Reise konnte ich meine im Verlauf von 20 Jahren entstandene starke Kurzsichtigkeit drastisch verringern und meine Sehfähigkeit enorm verbessern, indem ich die Sehhilfen wegließ und Erfahrungen mit Sehtraining sammelte. Im Forschungsprojekt „Arbeit und Sehen“ des BMFT, an dem ich in den 1990er Jahren mitwirkte, konnte belegt werden, dass durch einen ganzheitlichen Ansatz der Sehschulung viele Beschwerden, die im Zusammenhang mit hohen Anforderungen an die Sehfähigkeit – z.B. bei Bildschirmarbeit – entstehen, vermindert oder vermieden werden können. Dies führte dazu, analog zur bereits bekannten Rückenschule im Rahmen der Gesundheitsförderung auch eine ganzheitliche Augenschule einzuführen.

Das menschliche Auge ist ein äußerst komplexes Organ und der eigentliche Sitz des Sehvorgangs ist das Gehirn. Welche Voraussetzungen sind nötig, um das Sehen dennoch als eine „Kunst“ zu verstehen, die erlernt werden kann?

Hätscher-Rosenbauer: Der eigentliche Sehvorgang findet im Gehirn statt, nicht in den Augen. Wir sehen nicht mit den Augen, sondern durch die Augen. Das Gehirn organisiert den Sehvorgang sowohl passiv – durch evolutionäres Wissen –, als auch aktiv durch unsere gerichtete Aufmerksamkeit. Es verwendet dazu die Ressourcen, die benötigt werden, um eine Aufgabe zu erledigen oder ein Interesse zu befriedigen. Wer z.B. daran interessiert ist, sich ein neues Auto zu kaufen, der wird überall dieses Auto sehen; wer schwanger ist, sieht überall Schwangere. Wer nur nach vorne blickt, aktiviert nur seine zentrale Sehfähigkeit und nicht die periphere. Wem Farben wenig bedeuten, sieht diese nicht so intensiv wie jemand, bei dem sie Gefühle auslösen usw.
Wenn wir lernen, bewusster mit unserem Sehen im Alltag umzugehen, wenn wir die Augen als Teil unseres Körpers begreifen, ihre optimale Beweglichkeit fördern, das ganze Gesichtsfeld aktivieren, die Beweglichkeit der inneren Augenmuskeln (Pupillenreflex und Linsenmuskulatur) fördern, wenn wir uns bewusst sind, dass wir zwei Augen zum Sehen haben, und diese auch beide dazu benutzen, wenn wir die Lebendigkeit der Farben um uns herum wahrnehmen und auf unsere Träume und inneren Bilder achten – dann fordern wir unser Gehirn dazu heraus, alle am Sehvorgang beteiligten Ressourcen zu mobilisieren. Wir vermeiden, dass manche Sehfunktionen – beispielsweise die zentrale Sehschärfe beim Lesen – überfordert, die periphere Wahrnehmung über den Tag hin aber unterfordert wird.
Wenn mir beispielweise bewusst ist, dass ich vier Stunden am Tag vor Monitoren auf abstrakte Zeichen geblickt habe, dann sollte ich zum Ausgleich vielleicht in die Natur gehen und meine Blicke über Farbfelder schweifen lassen. Dazu brauche ich dann keine aufs Detail hin fokussierende Brille, sondern erfreue mich auch an der Schönheit verschwommen gesehener Farben. Als Kunst empfinden wir etwas, das uns im Inneren berührt. Die Kunst des Sehens erlernen heißt, diese „Durchlässigkeit“ ab und zu bewusst herzustellen, sich im Innersten berühren zu lassen von Dingen, die man außen sieht, und offen zu sein für diese Dinge, etwa die Schönheit eines Sonnenuntergangs oder das Lächeln eines Kindes.

Weiterlesen

vitalPause des Monats

Hätten Sie’s gewusst?
Die Augen werden entlastet, wenn der Abstand zum Bildschirm mindestens 60 cm beträgt und die Oberkante des Monitors unterhalb der Augenhöhe positioniert ist. Lassen Sie Ihren Blick regelmäßig in die Ferne und aus dem Fenster schweifen. Damit vermeiden Sie ein Ermüden der Augen.

Übung: Bumerang
• Nehmen Sie einen Stift in die Hand und wenden Sie sich in Richtung
eines Fensters.
• Fixieren Sie den Stift und führen Sie ihn dicht an Ihre Nase.
• Strecken Sie den Arm schwungvoll nach vorne ohne den Stift aus den
Augen zu lassen.
• Stellen Sie sich vor, der Stift löst sich aus Ihrer Hand und fliegt wie
ein Bumerang in die Ferne.
• Folgen Sie dem imaginären Bumerang mit Ihrem Blick.
• Der Bumerang macht kehrt und landet wieder als Stift in Ihrer Hand.
• Führen Sie die Übung 10-mal aus und schließen Sie anschließend
kurz die Augen.

vitalPause ist das kostenlose Fit-per-Mail-Training von ecovital: Abonnenten erhalten einmal wöchentlich eine Übung für’s Büro, abwechselnd zu den Themen Augenentspannung, Rückenprävention und Stressabbau.

Hier abonnieren >>

AugenPause vor dem Bildschirm: Die Strategie macht’s

Barbara BruggerDie Zahlenreihe vor Ihnen scheint endlos. Die Ziffern werden undeutlich. Der Blick verrutscht in der Zeile. Besser noch einmal von vorne anfangen. Schließlich muss am Ende das Ergebnis stimmen. So oder ähnlich mag es Ihnen ergehen, wenn Sie am Bildschirm konzentriert Ihre Arbeit tun und die Pausen vergessen. Irgendwann spielen die Augen nicht mehr mit. Sie sind erschöpft und erschweren den Arbeitsprozess.

Augenübungen entspannen
Zwischendurch eine Augenübung bei der Bildschirmarbeit hilft, dass die Augen im Laufe des Tages frisch bleiben und der Blick klar. Wer das Augentraining am Arbeitsplatz ausprobiert hat, weiß um die nützliche Wirkung der Übungen. Nur die Erkenntnis alleine reicht bei den wenigsten aus, um die Pausen für die Augen kontinuierlich einzuhalten. Die richtige Strategie ist nötig, um das Augentraining trotz hohem Arbeitspensum und Zeitdruck durchzuhalten.

Vergessen Sie das WIE
Die Fragen nach dem WIE es gehen kann regelmäßig zu üben, ist oft von einem hoffnungslosen Seufzen begleitet:
Wie soll ich jetzt auch noch regelmäßig Augenübungen machen?
Wie finde ich nur die Zeit für eine aktive AugenPause, wenn es doch so viel zu tun gibt?

Das WIE ruft leicht Widerstände und Gegenargumente auf den Plan:
Jetzt eine Augenübung? Das mache aber vorher noch schnell zu Ende und dann …
Wie sieht das denn aus, wenn jemand reinkommt?

Das WIE ist ein gefundenes Fressen für Ihren inneren Schweinehund:
Nö, bin müde. Auf Augentraining habe ich jetzt gar keine Lust! Lass uns lieber einen Kaffee trinken.
Schon wieder diese Augenübung? Reicht es nicht ein bißchen aus dem Fenster zu schauen?

Konzentrieren Sie sich auf das WARUM
augenu%cc%88bungStatt sich mit der Frage zu plagen, WIE Sie es schaffen, die Augenübungen zu machen, denken Sie lieber an das WARUM. Finden Sie mindestens sieben Gründe, warum Sie aktive Augenpausen machen möchten. Welches Ergebnis erreichen Sie damit? Was verändert sich, wenn Sie die Augen entspannen? Was nützt es Ihnen aktive Bildschirmpausen zu machen?

Die richtige Frage macht den Unterschied
Wenn Sie sich etwas vorgenommen haben, wirft die Frage nach dem WIE den Blick auf Hindernisse bei der Umsetzung. Mit dem WARUM geht der Blick über die eigentliche Aktion hinaus und weckt die Freude auf das positiven Ergebnis. Das motiviert ungemein und macht erfinderisch. WIE man das Vorhaben dann realisiert, ergibt sich dabei fast von selbst. Probieren Sie es aus!

Den Erfolg programmieren
Übrigens gibt man die Antworten auf das WARUM im Vorfeld. Überlegen Sie sich in einem ruhigen Moment, die Gründe für Ihr Vorhaben. Dann denken Sie später – beim Frühstück, auf dem Weg zur Arbeit, in der Kaffeepause – immer wieder an das erfreuliche Ergebnis. Sie stellen sich vor, wie sich die Augen anfühlen, wenn Sie die Übungen gemacht haben. Sie freuen sich schon darauf, dass Sie abends mehr Energie haben und etwas Schönes unternehmen können. Mit den Antworten auf das WARUM wird es Ihnen leichter fallen, das Augentraining kontinuierlich anzuwenden.

Schreiben Sie mir Ihr WARUM
Welche Gründe haben Sie dafür, die Augen bei der Bildschirmarbeit zu entspannen?
Schreiben Sie mir: Welches erfreuliche Ergebnis motiviert Sie zu aktiven AugenPausen?
Hier klicken und einen Nachricht schreiben

Lernen Sie die positive Wirkung der Augenübungen kennen
Haben Sie selbst noch nicht erlebt, wie sich die Augen mit einfachen Übungen von der Bildschirmarbeit erholen? Dann buchen Sie mich für eine Mitarbeiterschulung. Im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung und der Arbeitssicherheit mache ich Augentrainings in Unternehmen und Verwaltungen. Nutzen Sie zum Einstieg den Intensiv-Workshop, den zweistündigen Schnupperworkshop oder den augendynamischen Vortrag.

Machen Sie das Augentraining nachhaltig
Zur Unterstützung der Augentrainings-Praxis Ihre Mitarbeiter, die das Augentraining schon kennen, hat es sich bewährt das Live-Training in gewissen Abständen zu wiederholen. Geeignet sind der Auffrischungs-Workshop, ein Augenspaziergang in der Natur oder die Multiplikatorenschulung.

Online-Training: AugenPause vom Display
Als Unterstützung für die tägliche Augenübungspraxis habe ich das Online-Training AugenPause vom Display entwickelt. Begleitet durch einen monatlichen Newsletter, bekommen die Nutzer regelmäßig Motivationsimpulse für das eigene Training und haben die Möglichkeit zu einem interaktiven Austausch mit mir als Expertin. Ein Video zeigt in drei Minuten, wie das Online-Augentraining funktioniert.

3-Minuten-Video ansehen >>

augentraining

Bieten Sie Ihren Mitarbeitern ein erholsames Augentraning an:
Sie werden Augen machen!

Barbara Brugger – ecovital Gesund am Bildschirm

Modulausbildung ganzheitliches Sehtraining jetzt auch im Norden

Barbara BruggerSeit sechs Jahren werden im Naturheilzentrum Wiendl in Starnberg ganzheitliche Sehtrainierinnen und Sehtrainer ausgebildet. Im Rahmen einer Modulausbildung lernen sie Augenübungen und Übungsprogramme anzuleiten und an Menschen als Hilfe zur Selbsthilfe weiterzugeben.

Ab diesem Jahr bieten wir einige Module der Ausbildung hier in Bremen an. Die ersten Termine stehen bereits fest:

4./5. Februar 2017: Gesundes Sehen am Bildschirmarbeitsplatz 1 mit Barbara Brugger

26./27. August 2017: Sehtraining – Grundlagen 1 und Urlaub für die Augen – Grundlagen 2 mit Dagmar Wanschura

Zur Anmeldung >>

Weitere Termine für 2017 sind in Planung.

Um an der Qualifizierung als ganzheitliche/r Sehtrainer/in teilzunehmen sind 6 Module an insgesamt 9 Schulungstagen erforderlich. Jene Module, die aktuell noch nicht in Bremen stattfinden, werden zweimal jährlich in Starnberg angeboten. Wer alle Module absolviert hat, kann in der Qualifizierungswoche das Zertifikat als ganzheitliche/r Sehtrainer/in erwerben. Diese findet jeweils zum Jahresende in Starnberg statt. In diesem Jahr startet die Sehtrainerausbildung in Starnberg am 13. Februar mit dem Grundlagenmodul 1.

Mehr Information zur Modulausbildung >>

Aus- und Fortbildung im ganzheitlichen Sehtraining

Alle Sehtrainingsmodule können von Interessierten und Fachleuten einzeln gebucht und als Fortbildung genutzt werden. In den beiden Grundlagenkursen geht es darum, das Sehtraining selbst zu erfahren und die Augenübungen kennenzulernen, die sich als Hilfe zur Selbsthilfe anwenden lassen. Fachleute wie Heilpraktiker, Therapeuten, Pädagogen oder Augenoptiker können diese Übungen im Rahmen ihrer Tätigkeit an Kunden, Klienten und Schüler weitergeben. Über die Kernmodule der Sehtrainierausbildung hinaus gibt es diverse weitere Fortbildungsangebot zur Prävention oder Sehtherapie, mit denen man sich – je nach Fachbereich – weiterbilden kann.

Gesundes Sehen am Bildschirmarbeitsplatz

Dieses Modul wendet sich an Sehtrainier oder andere Fachleute, die sich bereits mit Augentraining beschäftigt haben und die Sehübungen kennen. In der Fortbildung geht es darum, wie sich der permanente Blick auf einen Monitor oder Display auf die Augen auswirkt und welche Übungen aus dem Sehtraining zur Entlastung der Augen am Arbeitsplatz geeignet sind.

Das Trainerinnen-Team der Modulausbildung

Die Ausbildung wird von vier erfahrenen Sehtrainierinnen durchgeführt. Marianne Wiendl leitet das Schulungszentrum Wiendl in Starnberg und hat die Ausbildung ins Leben gerufen. Sie ist Heilpraktikerin und hält die Fortbildungen zu den Sehpotenialen der kindlichen Entwicklung und zu den Augenerkrankungen sowie das Ernährungsseminar für die Augen. Unterstützt wird sie von Elvira Boguth die seit einigen Jahren die Grundausbildung leitet und mir – Barbara Brugger. Ich habe mich seit vielen Jahren auf das betriebliche Sehtraining spezialisiert und führe die Schulungen zum Firmensehtraining durch.

ganzheitliches-sehtraining

Barbara Brugger, Marianne Wiendl, Elvira Boguth (von links)

dagmar-wanschuraFür die beiden Module zur Grundausbildung in Bremen konnten wir die Sehtrainerin Dagmar Wanschura gewinnen. Sie kennt die positive Wirkung des Sehtrainings seit ihrer Jugendzeit und arbeitet seit 2009 als selbständige Sehtrainerin. Damit ist sie eine wertvolle Ergänzung für unser Ausbildungsteam. Dagmar Wanschura kommt aus Bremen und bietet Einzelberatung, Vorträge, Firmenschulungen und Bildungsurlaube zum Sehtraining an.

Information und Anmeldung zur Modulausbildung >>

Barbara Brugger – ecovital Gesund am Bildschirm

 

 

vitalPause des Monats

Hätten Sie’s gewusst?
Die Muskulatur der Waden wirkt wie eine Pumpe, die die Arbeit des Herzens unterstützt. Sie presst die Blutgefäße durch ihre Bewegungen zusammen und befördert das Blut von den Beinen aufwärts. Erinnern Sie sich regelmäßig daran, Ihre Beine zu bewegen, wenn Sie lange sitzen.

FußpumpeDie Wadenpumpe
• Stellen Sie im Sitzen beide Füße auf den Boden.
• Rollen Sie die Füße im Wechsel auf die Fersen und auf die
Zehenspitzen.
• Beschleunigen Sie allmählich das Tempo und spüren Sie die wechselnde Spannung in den Beinen.
• Variieren Sie das Tempo.
• Dauer der Übung: eine Minute.
• Wiederholen Sie die Übung im Laufe des Tages.

vitalPause ist das kostenlose Fit-per-Mail-Training von ecovital: Abonnenten erhalten einmal wöchentlich eine Übung für’s Büro, abwechselnd zu den Themen Augenentspannung, Rückenprävention und Stressabbau.

Hier abonnieren >>

Dreimal Symposium für ganzheitliches Sehen

Judith BolzBetrachung zum Symposium für ganzheitliches Sehen im November 2016 von Judith Bolz:

Die Gestaltung des Symposiums „Sehen mit allen Sinnen- Sehtraining, eine Quelle zur inneren Führung“ ging uns recht leicht von der Hand.
Unsere Ideen führten uns sehr schnell zu den richtigen  Referenten, die unser internes Referenten-Team immer bereichern.
Die Organisation des Symposiums ist dagegen eine jahresfüllende Arbeit, die von vielen Händen getragen wird und um so beglückender ist es, dass die zwei Tage rundum gelungen waren.
Ich bin jedes mal fasziniert davon, wie passend ein Vortrag auf den anderen aufbaut. Ich kann mir das nur damit erklären, dass wir sehr sensitive Referenten versammelt haben und jedes Mal eine schöpferische Atmosphäre entsteht, so als ob alle Beteiligten an einem Kunstwerk arbeiten.
Der schamanische Schwerpunkt, von Joachim Faulstich und Elke Hamacher wunderbar vertreten, war mir ein Herzensanliegen, da wir es im Bereich der visuellen Wahrnehmung immer mit dem Bewussten und Unbewussten, mit dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren und der Wahrnehmung von innen und außen zu tun haben.
Alle anderen Vorträge haben dieses mal immer die Sinne im Blick gehabt, was dazu geführt hat, dass die Teilnehmer in einem sehr entspannten Zustand abgereist sind. Ich erinnere mich an eine Rückmeldung, die in etwa lautete: „Es fühlt sich an, als hätte ich mindestens drei Wochen Urlaub gehabt.“

Betrachung der drei Symposien für ganzheitliches Sehen von Wolfgang Hätscher-Rosenbauer:

WolfgangMit dem spannenden und erfolgreichen Abschluss des 3. Symposiums Ganzheitliches Sehen am 15. und 16. November 2016 ist für uns als Organisationsteam ein wunderbarer Zyklus abgeschlossen.
Entstanden auf der Basis der von 1999 bis 2010 jährlich an der Akademie Gesundes Leben in Oberstedten durchgeführten „Augenschule-Kursleiter-Meetings“, die als Begegnungs- und Fortbildungsangebot für die hier ausgebildeten Augenschule-KursleiterInnen konzipiert waren, war die gemeinsame Vision, diesen Rahmen zu erweitern und mit dem Symposium Brücken zu bauen aus dem Energiefeld des Ganzheitlichen Sehtrainings, in dem wir uns alle vier verwurzelt fühlen, heraus in benachbarte Arbeitsgebiete hinein.
Jedes Symposium sollte von einer Person– Barbara Brugger, Marianne Wiendl  und Judith Bolz– mit einem Thema, das in ihr gewachsen und ein Herzensanliegen ist, gemeinsam fokussiert und mit mir zusammen organisiert werden.
Das 1. Symposium 2012 mit dem Thema: „Mit brennenden Augen- kann PC- Arbeit gesund sein“? war das Herzensanliegen und der Arbeitsschwerpunkt von Barbara Brugger,
Das 2. Symposium 2014 mit dem Thema: „Das Potential im Sehtraining- Heilen, Entwickeln, in Balance bringen?“ das von Marianne Wiendl,
und das 3. Symposium 2016 „Sehen mit allen Sinnen- Sehtraining, eine Quelle zur inneren Führung“ das von Judith Bolz.
Jedes Symposium hatte 60-80 Teilnehmer und damit ein gutes Drittel mehr als die Kursleitermeetings zuvor, und diese Teilnehmer sind aus den gewünschten benachbarten Arbeitsgebieten gekommen, so dass Kontakte, Begegnungen und Vernetzungen in diese Gebiete hineingewachsen sind und weiter wachsen.
Wir haben jeweils auch zu einem guten Drittel exzellente Referenten aus benachbarten Gebieten gewinnen können, die die Symposien entsprechend der gewählten Themenkreise inhaltlich und methodisch erweitert haben.
Nun stehen neue Wachstumsschritte an, von denen wir – das Organisationsteam „Forum für Aus- und Weiterbildung im ganzheitlichen Sehtraining“- noch nicht wissen, wohin sie uns führen werden. Aber wir verspüren Lust und Vorfreude -auch Vertrauen- sie zu gehen.
Auf der Homepage werden wir Sie/ Euch über unsere Visionen und Planungen auf dem Laufenden halten.

Persönliche Eindrücke, Stimmen der Teilnehmer und Bilder finden Sie im Rückblick zum Symposium auf unserer Webseite.

Zum Rückblick und den Teilnehmerstimmen >>

 

 

Ganzheitliches Sehtraining im Schulungszentrum Wiendl

barbara-brugger2Acht neue Sehtrainerinnen haben im Rahmen der Ausbildung zur ganzheitlichen Sehtrainerin ihr Zertifikat erhalten. Jeweils zum Jahresende findet die Qualifizierungswoche mit Abschlussprüfung im Schulungszentrum Wiendl in Starnberg statt.

Eine Teilnehmerin berichtet: Der Unterricht war sehr praxisnah, interessant und verständlich. Ich habe mich sehr wohl gefühlt. Die Lehrerinnen haben eine gute Atmosphäre geschaffen, so das das Lernen Spass machte. Am Besten haben mir die sehr bildhaften Erklärungen von Marianne Wiendl gefallen. Nun habe ich die Möglichkeit und den Mut, mir nebenberuflich ein zweites Standbein aufzubauen.

DSC07579.jpg

Die Ausbildung umfasst sechs Kernmodule, die sich insgesamt über neun Tage erstrecken. Die meisten Module werden zweimal im Jahr durchgeführt. Die Teilnehmer/innen können die Termine entsprechend der eigenen zeitlichen Verfügbarkeit buchen. Wer alle Module durchlaufen hat, kann sich zur Qualifizierung anmelden und die Ausbildung mit Zertifikat abschließen.

Information und Anmeldung zur Modulausbildung >>

dsc07780

 

Die neuen Sehtrainerinnen dieses Jahrgangs waren sehr engagiert und haben im Rahmen der praktischen Prüfung eindrückliche Anleitungen gezeigt. Mit dieser Grundausbildung können sie nun Präventionskurse zum ganzheitlichen Sehtraining durchführen. Zudem haben sie die Möglichkeit sich in weiteren Fortbildungen auf Bereiche wie Kindersehtraining, Firmenschulungen oder Einzelarbeit zu spezialisieren. Wer eine therapeutische Ausbildung mitbringt, kann sich auch zum Sehtherapeuten fortbilden.

dsc07766

Die Modulausbildung zum ganzheitlichen Sehtraining wird von dem Referententeam Marianne Wiendl, Elvira Boguth und Barbara Brugger durchgeführt. Das neue Ausbildungsjahr beginnt am 11. Februar 2017 mit dem Modul „Sehtraining: Grundlagen 1“.

Information und Anmeldung zur Modulausbildung >>

dsc07861

Acht neue ganzheitliche Sehtrainerinnen mit Ausbilderinnen Marianne Wiendl (oben rechts) und Barbara Brugger (unten rechts).

dsc07566

Elvira Boguth ist die dritte Trainerin im Ausbildungsteam. Sie lehrt die Grundlagen im Sehtraining. An ihren Seminaren können auch Interessierten, die das Sehtraining kennenlernen und für sich selbst nutzen möchten.

Marianne Wiendl führt in die Themen Sehen und Ernährung, kindliches Sehentwicklung und Sehtraining bei Augenerkrankungen ein.

Barbara Brugger ist auf Prävention in der betrieblichen Gesundheitsförderung spezialisiert und zeigt, wie Sehtraining zur Entlastung der Augen von der Computerarbeit genutzt wird.

Information und Anmeldung zur Modulausbildung >>

Barbara Brugger – ecovital Gesund am Bildschirm

 

 

vitalPause des Monats

Hätten Sie’s gewusst?
Zur Nahrungssuche und Witterung von Gefahr schweifte der Blick unserer Vorfahren ständig umher. Er wechselte häufig zwischen Nah- und Fernsicht. Bei der Bildschirmarbeit verharren die Augen im gleichen Sehabstand und bewegen sich kaum. Das schwächt die Augenmuskulatur. Schaffen Sie Abhilfe und bewegen Sie Ihre Augen ab und zu in unterschiedliche Richtungen.

Augenübung

Übung: Augenrollen

• Bewegen Sie Ihre Augen langsam 3 mal von links nach rechts …
• … und dann langsam 3 mal von oben nach unten.
• Halten Sie mit geschlossenen Augen kurz inne und nehmen Sie ein paar tiefe Atemzüge.
• Öffnen Sie die Augen wieder.                                                                                            • Blicken Sie erst nach links, dann nach oben, nach rechts und nach unten.
• Kreisen Sie Ihre Augen langsam insgesamt 5-mal in diese Richtung. Wechseln Sie die Richtung.
• Ruhen Sie die geschlossenen Augen anschließend zwei Minuten aus.

vitalPause ist das kostenlose Fit-per-Mail-Training von ecovital: Abonnenten erhalten einmal wöchentlich eine Übung für’s Büro, abwechselnd zu den Themen Augenentspannung, Rückenprävention und Stressabbau.

Hier abonnieren >>

Offline: Die Seele baumeln lassen

Kerstin MeyerOffline Wochenende: Mal Abschalten und die Seele baumeln lassen.

Offline sein. Was bedeutet das? Reicht es dafür das Handy und den Computer auszuschalten? Und wieso ist es so wichtig Zeiten der Erholung in den Alltag einzubauen?

Erholung ist so individuell wie jeder Mensch. Manch einer entspannt beim Lesen, der andere wiederum läuft eine Runde durch den Park. Zu Wissen welche Art von „Auszeit“ für jeden Einzelnen effektiv ist, ist eines der wichtigsten Dinge im Umgang mit Stress.

neuenwalde2
Was mit uns passiert, wenn wir permanentem negativem Stress aussetzt sind, wissen wir mittlerweile fast alle: Der Körper ist ständig im „Stand-by-Modus“ und zum Abruf bereit. Das hat Folgen:

– Die Phasen der Tiefenentspannung gehen verloren, die Regenerationsfähigkeit nimmt ab.
– Konzentration- und Leistungsfähigkeit verringern sich.
– Das Gefühl von ständiger Überforderung führt zu emotionaler Unausgeglichenheit.
– Der Blick auf die Ressourcen geht verloren, so dass diese nicht mehr optimal genutzt werden können.

Auszeit im Kloster
Was also tun, wenn der Stress steigt und die Erholung ausbleibt?
In dem Wohlfühlambiente vom Kloster Neuenwalde nehmen wir eine Auszeit vom Alltag, können durchatmen und die Kraftreserven wieder auffüllen. An diesem Wochenende gibt es viel Zeit zu sich zu kommen, den Körper wahrzunehmen, die Natur und die bio-regionale Küche zu genießen.

neuenwalde1

 

Wie machen wir das?
Entspannungsübungen machen den Kopf frei, sanfte Bewegungsübungen lösen die Anspannungen und kräftigen den Körper. Visuelle Achtsamkeit und die Wahrnehmung der natürlichen Umgebung entlasten die Augen von der täglichen Informationsflut.

Ihr Gewinn
Wo sind meine Kraftquellen? Wann ist es Zeit innezuhalten? Wie schaffe ich ausreichend Raum für Muse und Erholung? Am Ende des Seminars kennen Sie Methoden für erholsame Auszeiten, die sich im Alltag umsetzen lassen. Sie nehmen neue Energie, Impulse im Umgang mit Stress und einen geschärften Blick für das Wesentliche mit nach Hause.

Termin: 10./11. Juni 2017 von Samstag 10 Uhr bis Sonntag um 16 Uhr
Ort: Kloster Neuenwalde, http://www.kloster-neuenwalde.de

Die Referentinnen
Kerstin Meyer, Bewegungstherapeutin und Systemischer Coach
Barbara Brugger, Augentrainerin, Ergonomiefachkraft und NLP-Coach

Buchen Sie jetzt schon einen Lichtblick für das nächste Jahr.

Zum Anmeldeformular >>

Kerstin Meyer – Bewegungscoach Bremen

vitalPause des Monats

Hätten Sie’s gewusst?

Auf Stress reagiert der Mensch mit einer schnellen und flachen Atmung. Im Zustand der Entspannung atmet er langsam und rhythmisch. Die ruhige Atmung bringt Sauerstoff und Energie in unseren Körper und unterstützt den Organismus bei seiner Entschlackung. Eine ruhige Atmung hat eine positive Wirkung auf Denkvermögen und Wahrnehmung. A01-001 Dreiteiliges rhythmisches Atmen

• Lüften Sie Ihr Büro.
• Lockern Sie Ihre Kleidung.
• Atmen Sie durch die Nase tief in Ihren Brustkorb. Zählen Sie dabei bis sechs.
• Halten Sie nun den Atem an, und zählen Sie wieder bis sechs.
• Atmen Sie anschließend wieder aus, während Sie abermals bis sechs zählen.
• Wiederholen Sie die Abfolge etwa zehn Mal.

vitalPause ist das kostenlose Fit-per-Mail-Training von ecovital: Abonnenten erhalten einmal wöchentlich eine Übung für’s Büro, abwechselnd zu den Themen Augenentspannung, Rückenprävention und Stressabbau.

Hier abonnieren >>

Digitalisierung der Augen

Barbara BruggerEin papierloses Büro hat viele Vorteile: Weniger Papier schont die Umwelt und spart Druckkosten. Der Schreibtisch ist aufgeräumt. Weniger Schränke und Ordner stehen in den Räumen. Von überall kann auf die Daten zugegriffen und gearbeitet werden.

Die Augen erbringen eine enorme Leistung, wenn alle Aufgaben am Bildschirm erledigt werden. Der Blick ist wie gefesselt und die visuelle Belastung steigt. Ich halte zunehmend Schulungen zur Augenentspannung bei Behörden, die gerade die digitale Akte einführen. Denn ab dem Zeitpunkt nehmen die Sehbeschwerden bei den Mitarbeitern zu.

In der Mitgliederzeitschrift des VDSI (Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit) habe ich einen Beitrag zu diesem Thema geschrieben. Dort lesen Sie, wie sich die Sehbelastung bei der Bildschirmarbeit mindern lässt und finden Tipps für mobiles Arbeiten.

Zum Beitrag in VDSI aktuell >>

Barbara Brugger – ecovital Gesund am Bildschirm

vitalPause des Monats

Hätten Sie’s gewusst?
Ein abgerundeter Rücken und nach vorne gebeugte Schultern führen zu einer Beeinträchtigung der Atmungsaktivität. Die Lungen werden eingedrückt und können weniger Luft aufnehmen. Die verminderte Sauerstoffzufuhr beeinträchtigt unter anderem die Augenlinse und fördert ihren Alterungsprozess.

A07-013

Dehnen und Strecken
• Suchen Sie sich einen Ort mit genügend Bewegungsfreiraum.
• Strecken Sie Ihre Arme nach oben.
• Dehnen Sie nun abwechselnd den linken und rechten Arm zur Decke.
• Nehmen Sie wahr, wie sich beim Dehnen der Brustkorb weitet und atmen Sie gleichzeitig tief ein.
• Wiederholen Sie die Übung zu jeder Seite.
• Lassen Sie anschließend die Arme sinken und schütteln Sie sie aus.

vitalPause ist das kostenlose Fit-per-Mail-Training von ecovital: Abonnenten erhalten einmal wöchentlich eine Übung für’s Büro, abwechselnd zu den Themen Augenentspannung, Rückenprävention und Stressabbau.

Hier abonnieren >>

Sehen mit allen Sinnen

Barbara BruggerWer kurzsichtig ist und die Brille abnimmt, sieht nicht nur schlechter – nicht wenige bekommen den Eindruck, dass sie auch schlechter hören. Wie kann das sein?

Wie alles im Körper sind auch die Sinne miteinander verbunden und beeinflussen sich gegenseitig. Das Sehen ist der Sinn, der durch unsere westliche Lebensweise am meisten gefordert ist und auf den wir uns gerne verlassen. Gutes Sehen ist wichtig – im Job, in der Freizeit, zur Orientierung, für die digitale Kommunikation und um all das zu genießen, was uns umgibt.

Sich bewusst mit den anderen Sinnen zu befassen und diese zu stimulieren, ist auch für die Sehkraft nützlich. Einerseits werden die Augen dann entlastet. Andererseits funktionieren sie eingebunden in die gesamte Sinneswahrnehmung besser, als wenn man sich ausschließlich darauf fokussiert scharf sehen zu können.

„Sehen mit allen Sinnen“ ist der Titel des 3. Symposiums für ganzheitliches Sehen. Es bietet eine gute Gelegenheit sich mit dem Wert der Sinne zu befassen und sie bewusst zu erleben. Das Symposium findet am 15./16. November in der Akademie gesundes Leben statt. Die Teilnahme ist für Fachleute wie für Anwender gleichermaßen interessant. Kommen Sie und Sehen selbst mit allen Sinnen!

Zum Programm >>

Barbara Brugger – ecovital Gesund am Bildschirm

vitalPause des Monats

Hätten Sie’s gewusst?
Ein bisschen Stress ist nützlich, denn eine Herausforderung z.B. bei der Bewältigung neuer oder geänderter Aufgaben macht zufrieden und fördert die Persönlichkeit. Ständige hohe Belastungen führen jedoch zu Überforderung und machen auf Dauer krank. Freuen Sie sich also über neue Aufgaben und machen Sie eine Entspannungspause, wenn es mal „zu viel“ wird.

A14-001

Akupressur
• Führen Sie jeden der folgenden Schritte sieben Atemzüge lang aus.
• Nehmen Sie für die Übung gegebenenfalls Ihre Brille ab.
• Massieren Sie mit Ihren Daumenkuppen zwei Punkte am oberen Augenhöhlenrand links und rechts von der Nasenwurzel.
• Massieren Sie mit Zeigefinger und Daumen auf Höhe der Augenwinkel die kleinen Vertiefungen links und rechts der Nase.
• Massieren Sie mit den Zeigefingern den unteren Knochenrand der Augenhöhle etwa in der Mitte zwischen dem inneren und äußeren Augenwinkel.
• Legen Sie die Daumen an Ihre Schläfen, und kreisen Sie mit den gekrümmten Zeigefingern auf dem Augenhöhlenrand. Beginnen Sie an der Nasenwurzel, und streichen Sie mit den Fingern nach außen; gleiten Sie dann mit den Fingern auf dem unteren Knochenrand wieder zur Nase.

vitalPause ist das kostenlose Fit-per-Mail-Training von ecovital: Abonnenten erhalten einmal wöchentlich eine Übung fürs Büro, abwechselnd zu den Themen Augenentspannung, Rückenprävention und Stressabbau.

Hier abonnieren >>

Was tun für ein gutes Augenlicht?

Barbara BruggerMichael Grassegger, Experte für Vollspektrumlicht, hat nachgefragt, was man abgesehen von gesunden Lichtverhältnissen noch für ein gutes Augenlicht tun kann. Im Blog gutes Licht – gesunde Augen habe ich geantwortet:

Als Sehtrainerin werde ich immer wieder gefragt, wie man sich ein gutes Augenlicht bewahren kann. Für ganzheitlich denkenden Menschen ist es längst unbefriedigend, dass Brillen, Kontaktlinsen oder Augenoperationen die einzigen Antwort bei nachlassender Sehkraft sein sollen. Nein, es muss weitere Möglichkeiten für gesunde Augen geben. Einfluss auf die Sehkraft haben einerseits Umweltfaktoren. Tageslicht und gesunde künstliche Lichtquellen wie beispielsweise Vollspektrumlicht sind für die Augen weniger ermüdend als Lichtquellen mit einem unnatürlichen Spektrum. Andererseits kann man selbst sehr viel tun, um die eigene Sehkraft zu erhalten und zu verbessern. Hier lassen sich drei Bereiche unterscheiden:

Den ganzen Blogbeitrag lesen >>

Barbara Brugger – ecovital Gesund am Bildschirm

 

Mehr Produktivität durch Augentraining

Barbara BruggerDas Onlinemagazin Prävention aktuell hat bei mir nachgefragt, wie Ergonomie und Augentraining zusammenhängen, welche Auswirkungen Stress auf die Sehkraft hat und in welchen Berufen ein Augentraining sinnvoll ist. Sportler nutzen das Augentraining, um ihre Leistung zu steigern. Und auch am Computer helfen Augenübungen dabei, länger konzentriert und entspannt zu arbeiten. Alle Antworten gibt es im Interview online zum Nachlesen.

Zum Interview im Onlinemagazin >>

Barbara Brugger – ecovital Gesund am Bildschirm

vitalPause des Monats

Hätten Sie’s gewußt?
Die hintere Oberschenkelmuskulatur erstreckt sich vom Gesäß bis unter das Knie. Durch ständig angewinkelte Beine, beispielsweise bei der Arbeit im Büro, neigt diese Muskulatur dazu sich zu verkürzen. Das macht die Aufrichtung des Beckens zum geraden Sitzen schwieriger und erhöht so indirekt die Belastung für die Wirbelsäule.

lange_beine

Lange Beine machen
• Rücken Sie etwas von Ihrem Schreibtisch ab, und setzen Sie sich aufrecht auf die vordere Stuhlkante.
• Stellen Sie die Beine etwas auseinander.
• Strecken Sie ein Bein nach vorn und ziehen Sie nun die Zehen in Richtung der Knie.
• Beugen Sie den gestreckten Oberkörper nach vorne, bis Sie eine Dehnung im hinteren Oberschenkel und in der Wade spüren.
• Halten Sie die Dehnung für 20 Sekunden und wechseln Sie dann das Bein.
• Wiederholen Sie die Dehnung mit dem anderen Bein.

vitalPause ist das kostenlose Fit-per-Mail-Training von ecovital: Abonnenten erhalten einmal wöchentlich eine Übung für’s Büro, abwechselnd zu den Themen Augenentspannung, Rückenprävention und Stressabbau.

Hier abonnieren →


Ergonomie-Expert im Interview

Barbara BruggerAhmet Çakir, ist wissenschaftlicher Leiter des ERGONOMIC Institut für Arbeits- und Sozialforschung in Berlin. Im Interview beschreibt er die Herausforderungen des modernen Büroarbeitsplatzes.

Als wichtigste Regel für den Arbeitsplatz sieht Ahmet Çakir die Sichtverbindung nach draußen. Sie hat einen direkten Einfluss auf die Gesundheit – meiner Meinung nach ist sie zudem ein wichtiger Erholungsfaktor für die Sehkraft.

Endlich spricht jemand aus, dass Energieeinsparung und gesundes Licht im Widerspruch stehen. Der Mangel an UV-Licht ist genauso gesundheitsschädigend wie ein Zuviel davon. Es gibt Regeln für die gesundes Beleuchtung von Büropflanzen, weil sie bei ungesunder Bestrahlung eingehen, aber nicht für Menschen – wie Ahmet Çakir treffend bemerkt. Auch ungesundes Licht ist ein Faktor der die Augen bei der Büroarbeit belastet.

Nach der größten Herausforderung im modernen Büro gefragt, nennt Ahmet Çakir erstaunlicherweise den Geräuschpegel. Das sind nur einige der interessanten Aspekte, die in dem Interview besprochen werden. Lesen Sie selbst, es lohnt sich!

Zum gesamten Interview mit Ahmet Çakir >>

Barbara Brugger – ecovital Gesund am Bildschirm