Mehr Produktivität durch Augentraining

Barbara BruggerDas Onlinemagazin Prävention aktuell hat bei mir nachgefragt, wie Ergonomie und Augentraining zusammenhängen, welche Auswirkungen Stress auf die Sehkraft hat und in welchen Berufen ein Augentraining sinnvoll ist. Sportler nutzen das Augentraining, um ihre Leistung zu steigern. Und auch am Computer helfen Augenübungen dabei, länger konzentriert und entspannt zu arbeiten. Alle Antworten gibt es im Interview online zum Nachlesen.

Zum Interview im Onlinemagazin >>

Barbara Brugger – ecovital Gesund am Bildschirm

vitalPause des Monats

Hätten Sie’s gewußt?
Die hintere Oberschenkelmuskulatur erstreckt sich vom Gesäß bis unter das Knie. Durch ständig angewinkelte Beine, beispielsweise bei der Arbeit im Büro, neigt diese Muskulatur dazu sich zu verkürzen. Das macht die Aufrichtung des Beckens zum geraden Sitzen schwieriger und erhöht so indirekt die Belastung für die Wirbelsäule.

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Lange Beine machen
• Rücken Sie etwas von Ihrem Schreibtisch ab, und setzen Sie sich aufrecht auf die vordere Stuhlkante.
• Stellen Sie die Beine etwas auseinander.
• Strecken Sie ein Bein nach vorn und ziehen Sie nun die Zehen in Richtung der Knie.
• Beugen Sie den gestreckten Oberkörper nach vorne, bis Sie eine Dehnung im hinteren Oberschenkel und in der Wade spüren.
• Halten Sie die Dehnung für 20 Sekunden und wechseln Sie dann das Bein.
• Wiederholen Sie die Dehnung mit dem anderen Bein.

vitalPause ist das kostenlose Fit-per-Mail-Training von ecovital: Abonnenten erhalten einmal wöchentlich eine Übung für’s Büro, abwechselnd zu den Themen Augenentspannung, Rückenprävention und Stressabbau.

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Ergonomie-Expert im Interview

Barbara BruggerAhmet Çakir, ist wissenschaftlicher Leiter des ERGONOMIC Institut für Arbeits- und Sozialforschung in Berlin. Im Interview beschreibt er die Herausforderungen des modernen Büroarbeitsplatzes.

Als wichtigste Regel für den Arbeitsplatz sieht Ahmet Çakir die Sichtverbindung nach draußen. Sie hat einen direkten Einfluss auf die Gesundheit – meiner Meinung nach ist sie zudem ein wichtiger Erholungsfaktor für die Sehkraft.

Endlich spricht jemand aus, dass Energieeinsparung und gesundes Licht im Widerspruch stehen. Der Mangel an UV-Licht ist genauso gesundheitsschädigend wie ein Zuviel davon. Es gibt Regeln für die gesundes Beleuchtung von Büropflanzen, weil sie bei ungesunder Bestrahlung eingehen, aber nicht für Menschen – wie Ahmet Çakir treffend bemerkt. Auch ungesundes Licht ist ein Faktor der die Augen bei der Büroarbeit belastet.

Nach der größten Herausforderung im modernen Büro gefragt, nennt Ahmet Çakir erstaunlicherweise den Geräuschpegel. Das sind nur einige der interessanten Aspekte, die in dem Interview besprochen werden. Lesen Sie selbst, es lohnt sich!

Zum gesamten Interview mit Ahmet Çakir >>

Barbara Brugger – ecovital Gesund am Bildschirm

 

Augenübungen helfen bei Sehbeschwerden

Barbara BruggerDas Ergebnis ist erfreulich: vor allem Augenbrennen und Kopfschmerzen haben bei den Teilnehmern meiner Augentrainingsseminare nachgelassen. Zudem sind Augenflimmern und Liderzucken, müde und trockene Augen und selbst Rückenschmerzen weniger häufig aufgetreten.

Einer meiner Kunden führte nach den Augentrainings eine Erhebung durch. Die 43 Teilnehmer kamen für zweimal drei Stunden im Abstand von einer Woche zu meinem Seminar und lernten Augenübungen, die sie im Büro machen konnten. Als Erinnerung und Starthilfe für das Augentraining am Schreibtisch erhielten sie nach dem Seminar wöchentlich das Fit-per-Mail-Training vitalPause mit jeweils einer Augenübungen. Nach zwölf Wochen sollten die Teilnehmer selbständig üben. Das das geklappt hat und sich eine ganze Reihe von Verbesserungen eingestell hat, zeigte die Nachbefragung nach sechs Monaten deutlich (siehe Grafik). Das Ergebnis freut mich und bestärkt mich darin, meine Augentrainings weiterzuführen.

Buchen Sie das Augentraining >>

UVB Ergebnis

 

Barbara Brugger – ecovital Gesund am Bildschirm

 

vitalPause des Monats

Hätten Sie’s gewusst?
Bei der Bildschirmarbeit reduziert sich die Zahl der Lidschläge von durchschnittlich zwanzig auf null bis zwei pro Minute. Dies ist auf die hohe Konzentration und fehlende Blickwechsel zurück zu führen. Die mangel- hafte Versorgung mit Tränenflüssigkeit verursacht häufig trockene oder brennende Augen.

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Übung: Blinzeln
• Schließen Sie für einen Moment Ihre Augen.
• Atmen Sie zunächst drei Mal tief ein und aus.
• Blinzeln Sie beim nächsten Einatmen locker mit den Augenlidern.
• Schließen Sie beim Ausatmen wieder Ihre Augen und ruhen Sie sich aus.
• Wiederholen Sie die beiden letzten Schritte, bis Sie spüren, wie Ihre Augen wieder feucht werden und sich Ihre Augenlider ganz leicht anfühlen.

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Quelle zur inneren Führung: Das Symposium für ganzheitliches Sehen

Judith BolzAuf dem Symposium für ganzheitliches Sehen am 15./16.11. 2016 in der Akademie für Gesundes Leben in Oberursel haben Sie eine einzigartige Gelegenheit, namhafte Sehtrainer und Buchautoren mit über 20 Jahren Praxiserfahrung kennen zu lernen. Vorträge und Kurzworkshops zum Thema „Sehtraining, eine Quelle zur inneren Führung“ zeigen, wie weit das Spektrum des Sehens in das Seelische hineinwirkt und über das Sehtraining die innere Führung gestärkt werden kann.

Mit vielfältigen Beiträgen zeigen wir auf, wie Sehtraining ein Weg sein kann, sich mit den eigenen Kraftquellen zu verbinden und selbst zu führen. In uns selbst ruhend, sind wir weniger von Turbulenzen im Außen bestimmt. Einerseits schaffen wir auf dem Symposium „Regenerationsräume“, in denen wir die Sinne beleben und stärken. Anderseits vermitteln wir tiefer gehende Möglichkeiten mit unbewussten, weisen Anteilen in Kontakt zu gehen und bei uns selbst anzukommen. Dabei nutzen wir die Visionsfähigkeit und Lebenskraft als Quelle, um die Sehkraft zu entfalten.
Die Idee auf dem Symposium Sehtrainer, Heilpraktiker, Coaches, Therapeuten und Menschen, die sich für dieses Thema interessieren zusammen zu bringen, findet bei Teilnehmern und Referenten großen Anklang.

Im weiteren möchte ich Ihnen mit ein paar Sätzen, die Referenten vorstellen und Sie neugierig auf das Symposium machen. Auch finden Sie einige Literaturtipps und Links, um sich schon ein wenig in Vorfeld zu informieren. Wir freuen uns, dass wir das Symposium zum dritten Mal im Tagungshotel der Akademie für Gesundes Leben in Oberursel – ein wirklich schöner und passender Tagungsort mit veganer und vegetarischer Bioküche – durchführen können. Unter dem Link: www.symposium-ganzheitliches-sehen.de finden Sie das Programm und können sich auch direkt online anmelden:

Unsere Referenten:

Wolfgang Hätscher-Rosenbauer ist Autor mehrerer erfolgreicher Bücher, leitet international Seminare und ist Ausbildungsleiter für ganzheitliches Sehtraining in der Akademie für Gesundes Leben. Zusätzlich arbeitet er in seinem Atelier als begnadeter Bildhauer und hat wunderbare Skulpturen erschaffen, die Sie auch im Garten und Foyer der Akademie bewundern können. Sein zuletzt veröffentlichtes Buch ist sehr zu empfehlen und heißt: Kleine Augenschule, Kompakt-Ratgeber: Übungen und Tipps für gesundes und lebendiges Sehen. Und hier geht es zur Homepage: http://institut-fuer-sehtraining.de/

Marianne Wiendl ist ebenfalls Buchautorin mehrerer Bücher: Systemische Augentherapie und Sehspiele für KiKi (Kindergartenkinder) und Schuki (Schul- und Vorschulkinder). Sie bietet in Starnberg – direkt am Starnberger See – in ihrem Naturheilzentrum und Gesundheit eine bunte Vielfalt von Ausbildungsseminaren zum Ganzheitlichen Sehen an. Augenkinesiologie, Systemische Augentherapie und Akupunktur sind ihre Schwerpunkte. Darüber hinaus finden Sie Anregungen für feine und gesunde Rezepte, die stärkend für die Augen sind und vieles mehr. Und hier geht es zur Homepage: http://mariannewiendl.de/

Barbara Brugger hat zwei wunderbare Bücher mit dem Titel Entspannte Augen am PC und das Augenbüchlein für gesundes Sehen am Bildschirm geschrieben und ist Inhaberin von ecovital in Bremen. Als Fachkraft für Arbeitssicherheit hat Sie ein umfassendes Wissen auch im Bereich Ergonomie bezüglich eines augenfreundlichen Arbeitsplatzes. Sie bietet Seminare und Fortbildungen zum Thema „Augentraining im Büro“ an und hat ganz aktuell das spannende Online-Traingn AugenPause vom Display entwickelt. Und hier geht es zur Homepage: https://www.ecovital.de/

Uschi Ostermeier-Sitkowski ist ebenfalls langjährige Sehtrainerin und Heilpraktikerin und mit Leib und Seele Buchautorin und hat unzählige Bücher heraus gegeben hat, immer mit wunderbar ansprechenden Bildern. Sie bietet neben ihrer Praxis auch Ferienreisen über Neue Wege an und verbindet Yoga und Sehen schon seit vielen Jahren.
Sie moderiert unsere Tagungen immer mit ihrer warmherzigen und wertschätzenden Art.
Hier empfohlen sei ihr Buch: Entspannen mit Yoga Nidra, Die inneren Kräfte wecken durch den Schlaf der Yogis. Und hier geht es zur Homepage: http://www.augentraining-praxis.de/

Joachim Faulstich, Buchautor und Regisseur hatten wir schon vor zwei Jahren als Referenten eingeladen und ich wollte ihn in diesem Jahr unbedingt wieder dabei haben. Er beschäftigt sich mit Fragen, wie: Ist es möglich, dass Patienten in Träumen den Weg zur ihrer Genesung finden? Kann Hypnose körperliche Erkrankungen heilen? Wie groß ist die Macht von Geist und Seele in der Medizin? Der ARD-Film Rätzelhafte Heilung geht diesen Fragen nach: Dort lässt er Menschen zu Wort kommen, die ungewöhnliche Heilungen erlebten.
Als Hypnosystemischer Coach fühle ich mich diesem Ansatz sehr verbunden und finde die Schnittstelle zwischen Schamanismus und Medizin höchst spannend.
Und hier geht es zur Homepage: http://www.das-heilende-bewusstsein.de/7.html

Elke Hamacher ist Ärztin und Fachfrau für indianisch-schamanischer Medizin und ich freue mich sehr, sie als Referentin gewonnen zu haben, da wir viele Jahre gemeinsame Seminare zum Thema: „Schamanische SehWeise durchgeführt haben“, bis sie dann einer Anstellung als Ärztin nach Waldmünchen in die Heiligenfeld Klinik gefolgt ist. Ich vermisse die gute Zusammenarbeit und freue mich sehr sie wieder zu sehen und auf ihren Beitrag.
Ich bin immer fasziniert davon, wie viel Wissen Elke Hamacher im Bereich des Medizinrades hat und wie sie ein Medizinrad über das andere legt und freue mich auf ihre praktische Anleitung einer Trancereise. Und hier geht es zur Homepage: http://www.ganzheitliche-heilweise.de/

Karina Berg ist mir als Referentin von Kollegen wärmstens empfohlen worden.
Seit 22 Jahren lernt und übt sie die wunderbaren Bewegungskünste Tai Chi und Qi Gong bei zahlreichen Lehrern. Sie bietet neben Ihren Kursen auch Tai Chi & Qi Gong Urlaubsreisen an. Ihre Übungen aus dem Augen – Qi Gong entspannen, beleben, stärken und fördern das Zusammenspiel beider Augen, sowie die Beweglichkeit und Anpassungsfähigkeit der Linsen. Sie wird uns in den Morgenstunden „Qi Gong zum sanften Wecken der Lebenskraft anbieten“. Und hier geht es zur Homepage: http://www.taichi-qigong-berg.de/

Hanno Schenk ist Fachmann für Neurolinguistisches Programmieren im Bereich Gesundheit und ist schon seit 1984 als Referent bei der Akademie für Gesundes Leben. Er bietet NLP Practitioner und Master Ausbildungen an. Sicher wird er aus einem großen Fundus von Erfahrungen sein Thema „Eintauchen in den Lebenstraum“ ganz praktisch vorstellen und ich freue mich, ihn persönlich kennen zu lernen.
Und hier geht es zur Homepage: http://www.hannoschenk.de/

Judith Bolz als Coach und Fachfrau für Hypnosystemische Kommunikation habe ich mich für ein Vortragsthema entschieden, welches mir persönlich am Herzen liegt: „Zuversicht und Zweifel im Sehtraining“. Hier entscheidet sich der Weg. Menschen, die Zuversicht in der Beratung finden, bleiben am Ball und können sich für den Weg des Sehens begeistern. Gesellschaftlich wird das Thema Sehverbesserung jedoch häufig angezweifelt, da die Wirkungsweisen noch nicht ausreichend bekannt sind. Für mich ist es wichtig, Menschen über den individuellen Prozess hinaus auch in ihrem Umfeld zu stärken. Und hier geht es zur Homepage: http://www.vivacreavista.de/

Märchenfee Fabiola konnten wir für ein kurzes Abendprogramm gewinnen.
Sie wird Gemüse für uns spielen und sprechen lassen.

Wolfgang Hätscher-Rosenbauer und ich führen Sie mit meinen Kollegen Marianne Wiendl und Barbara Brugger durch zwei spannende Tage. Nutzen Sie die Gelegenheit, denn so viele Fachleute zum Thema Sehen finden Sie sonst nur noch auf den internationalen Sehleherkonferenzen.

Zum Symposium anmelden >>

Judith Bolz – VivaCreavista Institut für Sehen und Wissen

Rezept gegen Kurzsichtigkeit

Barbara BruggerMindestens fünfzehn Stunden pro Woche im Freien aufhalten und weniger als dreißig Stunden vor einem Bildschirm verbringen, das raten die Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz. Im Rahmen der Gutenberg-Gesundheitsstudie haben sie aufgezeigt, dass Bildung, Verhalten und Umwelteinflüsse ausschlaggebend dafür sind, ob eine Kurzsichtigkeit entsteht. Mit jedem Schuljahr steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich eine Kurzsichtigkeit entwickelt. Um dem vorzubeugen, schicken Sie Kinder, Schüler und Jugendliche (ohne Smartphone) häufig ins Freie.

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Augentraining

Mein Tipp für die warmen Tage: Computer ausschalten, Brille und Schuhe ablegen und mit gutem Beispiel voran gehen.

Barbara Brugger – ecovital Gesund am Bildschirm

vitalPause des Monats

Hätten Sie’s gewusst?
Bei achtstündiger Arbeit am PC werden bis zu 80.000 Tastaturanschläge getätigt. Dies ist möglich, weil der Kraftaufwand im Vergleich zur herkömmlichen mechanischen Schreibmaschine erheblich geringer ist. Die Fingergelenke und die Muskulatur werden durch diese Bewegungshäufigkeit und die mangelnden Entspannungsphasen erheblich beansprucht. Entlasten Sie Ihre Hände mit der folgenden Übung.

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Mobile Hand
• Strecken Sie einen Arm aus und drehen Sie die Handfläche nach oben.
• Greifen Sie nun die Finger der gestreckten Hand (auch den Daumen) und ziehen Sie diese vorsichtig nach unten.
• Halten Sie die Dehnung 15 Sekunden lang.
• Spüren Sie die Dehnung in Unterarm und Hand.
• Lösen Sie die Spannung wieder, und kneten Sie mit leichtem Druck den Daumenballen.
• Wiederholen Sie die Übung mit dem anderen Arm.

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Abschalten und Kraft tanken

Barbara BruggerVorübergehend nicht erreichbar sind Sie beim Offline-Wochenende am 4./5. Juni im Kloster Neuenwalde bei Bremerhaven. Dafür erholen Sie sich in der Natur, mit Übungen zur visuellen und körperlichen Entspannung und bei leckerem bio-regionalen Gerichten. Mein Kollegin Kerstin Meyer als Bewegungstherapeutin und ich als Augentrainerin haben uns ein spezielles Programm ausgedacht. Sie schalten ab vom Alltag und tanken neue Kräfte.

Kloster Neuenwalde

Bis Pfingsten können Sie sich noch zum Sonderpreis von € 299,- anmelden.

Information und Anmeldung >>

Barbara Brugger – ecovital Gesund am Bildschirm

Drei Minuten Pause: Leichte Schritte in die Achtsamkeit

Judith BolzWer „pausenlos“ arbeitet, zeigt in unserer Gesellschaft eine große Leistungsbereitschaft. Zu mir ins Coaching kommen Führungskräfte, Trainer und Coaches sowie Angestellte, sie klagen über pausenloses Arbeiten und damit verbundene Erschöpfungszustände: Mein Tag ist durchgetaktet, ich bin nur am Rennen, da ist alles organisiert und kein Platz für anderes. Sind die To- do-Listen abgearbeitet, falle ich einfach nur noch ins Bett. Oft schwingt noch ein gewisser Stolz mit, das alles zu schaffen und zu managen.

Pausenloses Arbeiten bedeutet keinen Platz zu haben, um neue Erfahrungen zu machen. Neue Erfahrungen machen wir unbelastet von Druck. Erst dann können wir unser Umfeld, unseren Körper, unsere Befindlichkeit ausreichend wahrnehmen und unsere Aufmerksamkeit auf Neues lenken. Dabei hilft Achtsamkeit – und die ist für Trainer und Coaches genauso wichtig wie für ihre Seminarteilnehmer und Klienten. Wir können unseren Tag zum Beispiel mit einer Meditation beginnen. Bereits eine kurze Meditation hat nachweisliche Effekte auf das Gehirn und auf das Abwehrsystem. Gerade der Einstieg in den Tag ist nach meiner Erfahrung wichtig. Und Rituale können uns helfen, mitten am Tag vom Modus des Tuns kurzzeitig in den Modus des Seins zu wechseln. In diesem Modus verfolgen wir kein Ziel, müssen nichts erreichen, sondern dürfen so sein, wie wir sind. Die Dankbarkeitsmeditation etwa zählt zu den Übungen, die ich selbst sehr gern mache. Und so läuft sie ab: Weiterlesen

vitalPause des Monats

Hätten Sie’s gewusst?
Landschaftsbilder wirken harmonisierend auf Geist und Augen. Sie regen die Sehzellen an und beruhigen gereizte Nerven. Fotos mit Meeresblick, einer blühenden Wiese, einem sprudelnden Wasserfall oder einem strahlenden Sonnenaufgang wirken wie eine erholsame Oase – besonders, wenn Ihnen beim Blick aus dem Fenster nur Grau entgegen kommt.

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Farben genießen
• Lösen Sie Ihren Blick vom Bildschirm und lassen Sie ihn frei im Raum schweifen.
• Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf die Farben, die Sie umgeben.
• Welche Farbe zieht Ihren Blick spontan an?
• Wählen Sie eine für Sie angenehme Farbe und lassen Sie Ihren Blick darauf ruhen.
• Stellen Sie sich einige Atemzüge lang vor, wie Sie die Farbe beim Einatmen durch die Augen aufnehmen.
• Haben die Augen noch Lust auf eine andere Farbe?

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Digitale Medien: Fluch oder Segen?

Kerstin MeyerStändig erreichbar- immer am Puls der Zeit.
Beim dem Offline-Wochenende am 4./5. Juni einfach mal abschalten und die Seele baumeln lassen.

Das neueste Foto von Familie und Freunden ist binnen weniger Sekunden auf dem Bildschirm, der Einkauf per Mausklick schnell erledigt und für das Wochenende wird nochmal das Wetter online erfühlt. Wir alle nutzen diese bequemen und praktischen Möglichkeiten in unserem Alltag. Vieles daran ist positiv und eine wunderbare Erfindung.

Was jedoch passiert mit unserem Organismus wenn wir ständig online und erreichbar sind? In den letzten Jahren nehmen die Begleiterscheinungen der permanenten Erreichbarkeit zu. Solche Bilder kennen wir mittlerweile alle: zwei Personen sitzen an einem Tisch im Restaurant. Eine Unterhaltung findet nicht statt, da beide mit ihrem Smartphone beschäftigt sind. In einem Gespräch mit Freunden wird selbstverständlich in jeder Gesprächssituation das Handy gezückt, sobald dieses brummt und piept. Ich persönlich bin davon oft irritiert und zeitgleich bemerke ich, dass ich selbst häufig einen Impuls spüre nochmal eben schnell aufs Handy zu schauen.

Aber was passiert da eigentlich mit uns?
Der Körper ist in einem Zustand von Dauerstress, denn ständig auf Abruf zu sein bedeutet Raubbau an den menschlichen Kräften. Ganz konkret hat das folgende Auswirkungen:
– Der Organismus kommt nicht mehr in die Tiefenentspannung, die eine wirkliche Regeneration ermöglicht.
– Produktivität und Leistungsfähigkeit stoßen langfristig an ihre Grenzen.
– Persönliche Ressourcen können nicht mehr optimal genutzt werden.

Wir fallen abends müde aufs Sofa – in der Nacht kreisen die Gedanken – abschalten unmöglich.
Mal ehrlich: Wann schauen Sie das erste Mal am Tag auf ihr Handy? Mittags? Nach dem Frühstück? Oder schon direkt beim Aufstehen vorm Zähneputzen?

Auszeit im Kloster
Was also tun, wenn die digitalen Medien zum Stressfaktor werden?
Im schönen Kloster Neuenwalde widmen wir uns genau diesem Thema. Wir werden eine Auszeit vom Alltag nehmen, durchatmen und die Kraftreserven wieder auffüllen:
– Entspannungsübungen machen den Kopf frei,
– Sanfte Bewegungsübungen lösen die Anspannungen und kräftigen den Körper
– visuelle Achtsamkeit und die Wahrnehmung der natürlichen Umgebung entlasten die Augen von der täglichen Informationsflut

Außerdem beleuchten wir den persönlichen Umgang mit der stetigen Erreichbarkeit durch digitale Medien. Wie können die Stressfaktoren reduziert werden? Was ist im Online-Modus wirklich hilfreich und erfreulich? Jeder entwickelt seine individuelle Strategie für eine konstruktive Nutzung der Geräte.

Der persönliche Gewinn
Am Ende des Seminars kennen Sie Methoden für kurze erholsame Auszeiten, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen. Sie gehen mit neuer Energie, einer guten Strategie zur Stressreduktion und dem Blick für das Wesentliche in den Alltag zurück.

Termin: 04./05. Juni 2016 – Beginn Samstag 10 Uhr und Ende Sonntag 16 Uhr
Ort: Kloster Neuenwalde

Die Referentinnen
Kerstin Meyer, Bewegungstherapeutin und Systemischer Coach
Barbara Brugger, Augentrainerin, Ergonomiefachkraft und NLP-Coach

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Kerstin Meyer – Bewegungscoach Bremen

 

Licht und Auge

Barbara BruggerKürzlich wollten die Teilnehmer in einem meiner Seminare genau wissen, wie das mit dem Licht und den Augen ist. Welche Beleuchtung ist gut für die Augen? Wie wirkt sich Kunstlicht auf das Sehen aus? Wie kann man sich vor schädlichen Einflüssen schützen?

Natürliches Licht ist die beste Quelle
Die Lichtverhältnisse sind sehr bedeutsam für gutes Sehen, für eine gute Konzentration und sie beeinflussen die Gesundheit. Die beste Lichtquelle für die Augen ist das natürliche Licht, vorausgesetzt man wird nicht geblendet. Sonnen- und Tageslicht beinhaltet das gesamte Farbspektrum von Infrarot bis Ultraviolett. Die Zusammensetzung dieses Farbspektrums verändert sich im Laufe des Tages und der Jahreszeiten. Die Wahrnehmung des Lichts über die Augen dient nicht nur dem Sehen. Seine jeweilige Farbmischung gibt dem Körper die Impulse für die Produktion der Hormone. So werden wir morgens wach und abends müde. Wenn wir uns im künstlichen Licht aufhalten, reagiert der Körper genauso auf die Zusammensetzung des Lichtspektrums. Es ist entscheidend dafür, wie gut und entspannt man sehen kann und welche Hormone im Körper produziert werden. Die Beleuchtung beeinflusst das  Wohlbefinden.

Vollspektrum oder Tageslichtlampen?
Von allen künstlichen Lichtquellen kommt das sogenannte Vollspektrumlicht dem natürlichen Licht von der Farbzusammensetzung her am nächsten. Es ist dem Tageslicht zur Mittagszeit nachempfunden und hat ein Farbspektrum, das Aktivität und Konzentration fördert. Der Begriff Tageslichtlampe ist dagegen irreführend. Es bedeutet, dass das Licht dem Auge als eher weißes Licht erscheint, sagt aber nichts über die Zusammensetzung des Farbspektrums aus.

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vitalPause des Monats

Hätten Sie’s gewusst?
Auch die Psyche kann Einfluss auf die Entstehung von Rückenbeschwerden haben. Untersuchungen stellten Charaktereigenschaften wie „hoher Leistungsanspruch“ und „mangelnde Konfliktfähigkeit“ als typisch für Patienten mit chronischen Rückenschmerzen fest.

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Übung: Blick nach hinten
• Schlagen Sie das rechte Bein über Ihr linkes.
• Halten Sie mit der linken Hand Ihr rechtes Knie.
• Legen Sie den rechten Arm über die Stuhllehne.
• Drehen Sie Ihren Kopf nach rechts und schauen Sie über die Schulter weit nach hinten.
• Drehen Sie auch Schulter und Oberkörper weit nach rechts.
• Drücken Sie das Knie mit der linken Hand leicht in die Gegenrichtung.
• Halten Sie diese Dehnung vier ruhige Atemzüge lang.
• Lösen Sie die Haltung langsam auf.
• Wiederholen Sie die Übung zur anderen Seite.

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Sehtraining: Eine Quelle der inneren Führung?

Am 15./16. November 2016 findet das nächste Symposoium für ganzheitliches Sehen in der Reformhausakademie in Oberursel statt. Die Mitglieder des Forum für ganzheitliches Sehen und Organisatoren des Symposiums Wolfgang Hätscher-Rosenbauer, Judith Bolz, Marianne Wiendl und Barbara Brugger beschäftigt die Frage, wie Sehtraining einen Weg zur inneren Führung weist.

ausbildung_marianne-wiendlMarianne Wiendl: Sehtraining ist für mich eine wunderbarer Weg zur inneren Führung. Im ersten Schritt nehme ich über die vielen Übungen und Sehspiele meine visuelle Wahrnehmung wahr: Ich sehe, wie ich sehe.
Durch das spielerische Üben und Erfahren lerne ich Variationen im Sehen kennen, vielleicht öffnet sich mein Blick und ich sehe nicht mehr so fokussiert, sondern weich mit dem peripheren Blick. Die Perspektiven ändern sich: Ich ändere, wie ich sehe.
Das Ändern der Sichtweise fühlt sich anders an, zunächst ungewohnt, aber gut. Manches nehme ich jetzt aus einem  anderen Blickwinkel wahr, mein Körper wird präsent und ich fühle, was mir gut tut und was nicht: Ich sehe, wie ich mich fühle.
Jetzt kommt die Phase in der ich für mich immer wieder aufs Neue entscheide, was wirklich wichtig ist in meinem Leben. Die Augen zeigen mir den Weg: Ich lebe mein Leben und sehe meinen Weg.
Und immer wieder nehme ich mit dem Sehtraining wahr wie meine Wahrnehmung sich zeigt: Ich sehe, wie ich sehe.

Judith BolzJudith Bolz: Innere Führung bedeutet für mich zuerst mich selbst und meine Werte zu kennen. 
Im ersten Schritt ist es wichtig, achtsam die eigenen Befindlichkeit wahrzunehmen und damit sein zu können. Im zweiten Schritt kann ich mich selbst, im guten Kontakt mit der momentanen Befindlichkeit, führen.
Deshalb bedeutet innere Führung für mich auch ein gutes Selbstmanagement, d.h sich immer wieder Zeit zu nehmen, das eigene Leben mit etwas Abstand zu betrachten und wenn nötig zu ändern. Symptome können dabei hilfreiche Hinweise sein. Wenn wir sie wahrnehmen und mit dem Symptom ins Gespräch kommen, können sie unsere innere Führung gut unterstützen.
Deshalb bedeutet der Titel: Sehtraining. Eine Quelle der inneren Führung für mich die Chance über Symptome der Augen, wie z.B Augendruck, Verschwommenheit, Sehverlust, Augenerkrankungen wieder in Kontakt mit der eigenen Befindlichkeit zu kommen und sich neu auszurichten.

Barbara BruggerBarbara Brugger: Innere Führung ist für mich ein tiefes Gefühl, mit mir selbst in Resonanz zu sein. Es ist verbunden mit dem Erleben, sich an eine Quelle angeschlossen zu wissen, die den gegenwärtigen Augenblick mit Freude erfüllt. Es ist der Flow, in dem sich jeder Widerstand auflöst und ich ohne Wertung sein und den inneren Impulsen folgen kann. Das Augentraining fördert diesen Kontakt zu mir selbst. Über die Innenschau und Visionskraft entsteht Klarheit, was im Leben wichtig und wesentlich ist. Spielerische und kreative Sehübungen beleben Augen und Geist und bringen diese innere Klarheit in die äußere Welt.

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vitalPause des Monats

Hätten Sie’s gewusst?
Die Nährstoffversorgung der Hornhaut erfolgt durch das Kammerwasser im Augeninneren und durch die Tränenflüssigkeit von außen. Ein verminderter Lidschlag durch langes Starren auf den Bildschirm trocknet die Augen aus. Gähnen hilft. Es regt die Produktion der Tränenflüssigkeit an und ist ein natürliches Mittel gegen trockene Augen.

Übung: Gähnen
• Kreisen Sie zunächst Ihre Schultern.
• Bewegen Sie Ihren Kopf einige Male von links nach rechts.
• Lassen Sie anschließend den Unterkiefer locker hängen.
• Öffnen Sie den Mund.
• Atmen Sie mit lockerem Unterkiefer und weit geöffnetem Mund tief ein.
• Strecken Sie Ihre Arme nach oben.
• Atmen Sie durch den geöffneten Mund mehrmals tieeef ein …
• … bis Sie mehrmals genüsslich gäääähnen …

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Wie sportlich ist Ihre Augenlinse?

Barbara BruggerWann haben Sie zuletzt mit den Augen einen Ball verfolgt? Wenn die Augenlinse ein Lieblingsspiel hätte, wäre es ein Ballspiel. Ob Tennis, Fuß- oder Volleyball, die Augen haben ihre wahre Freude daran, mit dem Ball zu hin und her zu fliegen. Die Augenlinse ist für den häufigen Wechsel zwischen dem Sehen in der Nähe und in die Ferne geschaffen. Wenn sie diese Abwechslung bekommt, bleibt sie lange elastisch und behält auch mit zunehmendem Alter die Fähigkeit im Nahbereich scharf zu stellen.

AugentrainingMenschen mit einer Lesebrille haben es nicht leicht. Beim Einkaufen im Supermarkt muss die Brille erst aus der Tasche gekramt werden, um ein Preisschild oder die kleine Schrift auf einem Etikett zu lesen. In manchen Wohnungen liegen Lesebrillen an Orten wie Küche, Sofa, Nachttisch oder im stillen Örtchen für alle Fälle zum Einsatz bereit. Eine romantische Stimmung bei Kerzenschein im Restaurant will nicht recht aufkommen, wenn man das köstliche Speiseangebot nicht entziffern kann. Es lohnt sich also, die Augenlinse mit Augentraining fit zu halten, um erst gar nicht in solche Situationen zu kommen.

Augenübungen für die Augenlinse beugen die Entstehung einer Altersweitsichtigkeit vor. Selbst wenn das Sehen im Nahbereich bereits verschwommen ist, wird die Augenlinse durch Training elastischer und lernt in der Nähe wieder besser scharf zu stellen. Um möglichst lange ohne Lesebrille auszukommen sollten Sie sich angewöhnen häufig in die Ferne zu sehen. Besonders bei statischen Tätigkeiten, wie langes Schauen auf einen Bildschirm, beim Lesen oder Handarbeiten, sollte der Blick zur Abwechslung häufig in die Ferne springen. Tun Sie bewusst Dinge, bei denen die Augen viel Abwechslung bekommen. Gehen Sie spazieren oder wandern, betreiben Sie Sport und Ballspiele. Wenn das Sehen im Nahbereich bereits unscharf ist, werden die Augen mit speziellen Nah-Fern-Übungen trainiert. Auch mit einigen Hilfsmittel, wie einer Rasterbrille oder einem sog. Flipper kann die Augenlinse wieder fit gemacht und die Abhängigkeit von der Lesebrille reduziert werden. Spätestens wenn Sie beobachten, dass die Augen in irgend einer Entfernung zeitverzögert scharf stellen, sollten Sie aktiv werden. Kaufen Sie ein Buch mit Augenübungen oder besuchen Sie einen Augentrainingskurs zum Thema Altersweitsichtigkeit.

In Bremen biete ich mehrmals im Jahr den Kurs „Ohne Lesebrille auf der Nase“ an. Die nächste Kursreihe startet am 25. Februar 2016. Melden Sie sich an, wenn Sie aus der Region kommen und Ihnen eine Lesebrille lästig ist.

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Barbara Brugger – ecovital Gesund am Bildschirm

 

Mit den Augen spielen lernen – statt mit dem Computer: Ein Buch zum Vorlesen und Mitmachen für Kinder und Eltern

ausbildung_marianne-wiendlImmer mehr Kinder tragen schon im Kindergarten Brillen. Auch in den Schulen wird eine Zunahme der Kurzsichtigkeit beobachtet. Da stellt sich schon die Frage, inwieweit es einen Zusammenhang zwischen dem geforderten Nah-Sehen in den Schulen und Fehlsichtigkeiten gibt. Vielen Elten ist inzwischen wichtig, dass Kinderaugen möglichst lange gesund und lebendig bleiben. Kinder mit wachen Augen lernen leichter und sind den Anforderungen beim Lesen und Schreiben lernen besser gewachsen.
Um die Sehkraft zu stärken wird gerne das „Sehtraining“ eingesetzt. Für Erwachsene gibt es schon viele Bücher zu diesem Thema. Doch für Kinder sind nicht alle Übungen  geeignet, denn trockenes Training verweigern sie nach kurzer Zeit.


Sehspiele für SchulkinderIn meinem neuen Buch “Sehspiele für Schuki (Schul- und Vorschulkinder)“ gehe ich einen anderen, einen spielerischen Weg. Ich habe mit vielen Kindern und Kollegen die Sehübungen kindgerecht aufbereitet. Es gibt Sehspiele, die mit einem Kind alleine durchgeführt werden können. Andere sind für ganze Kindergruppen (Vor – und Grundschule) geeignet.

Das Buch ist als Vorlese – und Mitmachbuch konzipiert und kann gemeinsam mit dem Kind gelesen und erspielt werden. Sie erhalten das Buch für 24,80 € als Hardcover, für 15,80 € als Paperback und für 9,99 € als E-Book.

Zur Bezugsquelle >>

Marianne Wiendl – Naturheilzentrum für Sehen und Gesundheit

vitalPause des Monats

Hätten Sie’s gewusst?
Nur, wenn sich die Lungen im Brustraum optimal ausdehnen können, gelangt ausreichend Sauerstoff in den Blutkreislauf. Das ist wichtig, um den Zellstoffwechsel und die körpereigenen Abwehrkräfte zu fördern. Durch eine schlechte Sitzhaltung wird der Brustraum verengt und das Lungenvolumen verringert.

 

 

 

 

Übung Zahnradspiel
• Setzen Sie sich auf Ihren Stuhl und „lassen Sie sich hängen“. Die Muskeln sind schlaff.
• Spüren Sie, wie der Magen eingedrückt wird und die Schultern zusammengesunken hängen?
• Drücken Sie nun das Becken nach vorne wie zu einem Hohlkreuz.
• Heben Sie den Brustkorb an und strecken Sie Ihren Nacken lang.
• Spüren Sie, wie sich die Lungen jetzt beim Einatmen weiten können?
• Lassen Sie sich langsam wieder zusammensacken.
• Wiederholen Sie den Übungsablauf fünf Mal.

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Weshalb sind Bildschirmpausen so wichtig?

Barbara BruggerHaben Sie heute schon eine Bildschirmpause gemacht?

Immer wieder fragen mich Teilnehmer in meinen Schulungen, ob man Augenermüdung, Kopfschmerzen oder Nackenverspannungen durch den Computer entgehen kann. Was kann man tun? Dies ist eine berechtigte Frage, denn viele Beschäftigte an Büroarbeitsplätzen haben nicht nur körperliche oder visuelle Beschwerden, sondern fühlen sich nach einem Arbeitstag ausgelaugt und erschöpft. Leider ist bisher nur wenigen bewusst, dass die lange Fixierung der Augen auf den Computerbildschirm und mangelnde Bewegung Grund für die Ermüdung ist. Speziell Beschwerdesymptome der Augen sind ein Indiz für die zunehmende Übermüdung und Abgeschlagenheit.

Grundbedürfnisse unseres Organismus sind Bewegung und der Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung. Beides fehlt den Augen, wenn die Bildschirmtätigkeit nicht regelmäßig unterbrochen wird. Nach einer Weile mit starrem Blick zum Monitor fällt die Sehleistung naturgemäß ab. Der visuelle Eindruck wird undeutlich. Nun springt das Gehirn mit einer verstärkten Konzentrationsleistung ein. Der Energieaufwand steigt und sorgt zusätzlich für mentale Ermüdung. Zum Feierabend fühlt man sich abgespannt und ausgelaugt.

Dieser Prozess der Augenermüdung und geistigen Erschöpfung ist einerseits abhängig von den Aufgaben, die am Computer zu erledigen sind und andererseits von individuellen Voraussetzungen. Wer eine Sehschwäche hat, bekommt vor dem Computer schneller müde Augen. Außerdem steigt der Erholungsbedarf mit zunehmendem Alter.

Kurze Bildschirmpausen bringen Abwechslung und Erholung: Um Monotonie und die Verdichtung der Arbeit am Computer zu vermeiden, eignen sich regelmäßige Kurzpausen. Untersuchungen aus der Arbeitsmedizin zeigen, dass mehrere Pausen von wenigen Minuten einen höheren Erholungswert haben, als wenige lange Arbeitsunterbrechungen. Empfehlenswert ist eine Unterbrechung der Computertätigkeit nach jeder Stunde. So häufen sich Ermüdungserscheinungen über den Tag nicht an. Die Arbeit geht leichter von der Hand und abends kommt die Lust zurück, etwas zu unternehmen oder ein Buch zu lesen.

Also: Machen Sie Bildschirmpausen in Ihrem Betrieb zum Thema. Sprechen Sie mit KollegInnen und Vorgesetzten. Das Bewusstsein über den Wert von Kurzpausen für Gesundeit und Leistungsfähigkeit wächst in den Unternehmen und in der Arbeitssicherheit bereits. Tragen Sie dazu bei, indem Sie bewusst Ihre Bildschirmpausen machen.

Vorschläge für Bildschirmpausen erhalten Sie kostenlos über mein Fit-per-Mail-Training vitalPause. Abonnenten bekommen einmal wöchentlich eine Übung für’s Büro, abwechselnd zu den Themen Augenentspannung, Rückenprävention und Stressabbau.

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Barbara Brugger – ecovital Gesund am Bildschirm