vitalPause des Monats

Hätten Sie’s gewusst?
Nur, wenn sich die Lungen im Brustraum optimal ausdehnen können, gelangt ausreichend Sauerstoff in den Blutkreislauf. Das ist wichtig, um den Zellstoffwechsel und die körpereigenen Abwehrkräfte zu fördern. Durch eine schlechte Sitzhaltung wird der Brustraum verengt und das Lungenvolumen verringert.

 

 

 

 

Übung Zahnradspiel
• Setzen Sie sich auf Ihren Stuhl und „lassen Sie sich hängen“. Die Muskeln sind schlaff.
• Spüren Sie, wie der Magen eingedrückt wird und die Schultern zusammengesunken hängen?
• Drücken Sie nun das Becken nach vorne wie zu einem Hohlkreuz.
• Heben Sie den Brustkorb an und strecken Sie Ihren Nacken lang.
• Spüren Sie, wie sich die Lungen jetzt beim Einatmen weiten können?
• Lassen Sie sich langsam wieder zusammensacken.
• Wiederholen Sie den Übungsablauf fünf Mal.

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„Ich fang an nix mehr zu sehen“

Amtenbrink_Rene… sagte ein Schlagzeug-Schüler zu mir, nachdem er eine Zuckerkugel von meinem Kollegen gegessen hatte. Er spritzte sich gegen den Zuckerschock schnell Insulin; er hat Diabetes Typ 1 – der sog. „Jugend-Diabetes“; hier wird nicht genügend Insulin produziert. Für uns interessant: Der Zucker raubt dem Auge anscheinend Energie. Auch ohne Diabetes haben es unsere Augen bei hohem Zuckerkonsum schwerer, so die Meinung von Augentraining-Experten: Ein gestörter Blutzuckerspiegel durch hohen Zuckerkonsum behindere den Akt des Fokussierens im Auge, kann also Kurzsichtigkeit begünstigen. In Kombination mit der hohen Belastung der Augen durch Bildschirmarbeit führt dies also zu einer Doppelbelastung.

Wie soll man denn den Ratschlag „Iss weniger Zucker“ umsetzen, ohne dass man auf alles verzichtet? Zunächst eine Präzisierung: Mit Zucker ist hier insb. der Rohrzucker und weiterer zugesetzter Zucker (wie Fruchtzucker, Glucose-Fructose-Sirup usw.) gemeint, nicht der natürlich enthaltene Fruchtzucker in Früchten o.ä.. Wenn z.B. Fruchtzucker/Fructose in der Zutatenliste steht, bedeutet dies, dass dieser als zuvor isolierter Stoff zugesetzt ist. Es scheint keine gute Idee zu sein, ständig isolierte Bestandteile von Lebensmittel zu verzehren. Aber es schmeckt so lecker …

Das Problem: Haben wir einmal mit dem Zucker angefangen, ernähren wir damit zuckerliebende Darmbakterien. Und wenn diese nichts mehr zu essen haben, bekommen wir Heißhunger auf Süßes. Ja, richtig gelesen: Unsere Darmbakterien beeinflussen unsere Gelüste. Dies ist auch bereits mit Studien belegt, in dem die Darmbakterienpopulation von Mäusen getauscht wurde.  Dies führte zu getauschtem Verhalten von zwei Mäusegruppen – eine ängstliche/schüchterne, eine explorative/mutige: http://www.gastrojournal.org/article/S0016-5085%2811%2900607-X/abstract Dies ist wohl auch der Tatsache geschuldet, dass im Allgemeinen von den Nervenverbindungen zwischen Hirn und Darm 90% vom Darm zum Hirn verlaufen.

Die Lösung: Hier kann man mit unterschiedlichen Mitteln ansetzen, Einfluss auf die Darmbakterien zu nehmen. So gibt es z.B. spezielle Säfte, welche die unerwünschten Darmbakterien in ihrer Fortpflanzung hemmen und die gewollten Darmbakterien füttern. Da dies eine sanfte Methode ist, sollte man dem Vorhaben 100-150 Tage geben. Hier wird mir immer wieder berichtet, dass sich wie von allein nach und nach der Appetit ändert – sodass der Verzicht auf Süßes kein Verzicht mehr ist.

Falls dies dennoch nicht „schmecken“ sollte, gäbe es auch spezielle Säfte, die das Konzept verfolgen, dem Auge (und Hirn) besonders benötigte Wertstoffe im komplexen Verbund zuzuführen. Sehr empfehlenswert scheinen hierbei flüssige Konzentrate zu sein – da diese oft besser bioverfügbar sind, als Pulver/Tabletten. Nun noch der obligatorische, allgemeine Rat: Dies kann eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung nicht ersetzen. Hilft aber vielleicht auf dem Weg dahin.

Weitere Infos hierzu auf: www.weg-vom-zucker.de

René Amtenbrink – Fachberater für Ernährung

 

vitalPause des Monats

Hätten Sie’s gewusst?
Das Erfassen von Buchstaben, Zahlen und Linien auf dem Bildschirm beansprucht ausschließlich den zentralen Netzhautbereich. Mangelt es dauerhaft an Impulsen für die peripheren Bereiche, kann das Gefühl eines Tunnelblicks entstehen, und die Netzhaut neigt zu überhöhter Lichtempfindlichkeit oder Nachtblindheit.

A11-005Den Blick weiten
• Wenden Sie Ihren Blick vom Bildschirm ab und richten Sie ihn in die Ferne.
• Breiten Sie Ihre Arme weit aus, bis Sie Ihre Hände nur noch am Rand Ihres Blickfeldes sehen können.
• Bewegen Sie Ihre Finger und nehmen Sie dabei beide Hände gleichzeitig wahr.
Bewegen Sie die Hände am Rande Ihres Blickfeldes auf und ab.
Lassen Sie nach einer Weile Ihre Arme wieder sinken.
• Schließen Sie Ihre Augen und stellen Sie sich vor, wie Ihr Blick über das weite Meer gleitet.

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Passende Übungen fürs Büro, mit denen sich die Augen schnell entspannen, finden Sie im Augenbüchlein für gesundes Sehen am Bildschirm. Es ist gedruckt oder als PDF-E-Book erhältlich.

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Mit Sehübungen den Augendruck senken

Ulrich ChristensIn Fachkreisen ist es schon länger bekannt und untersucht: Augenübungen und Entspannungstechniken können zu einer Senkung des Augeninnendrucks führen!

Bis zu 4 Mio. Menschen in Deutschland haben einen erhöhten Augeninnendruck (ioD). Wird diesem Symptom bisher meist mit Medikamenten begegnet, bietet ein gezieltes Augentraining den Betroffenen die Möglichkeit, selbst Einfluss auf ihre Gesundheit zu nehmen. Sehübungen und Sehspiele zur Entspannung und Harmonisierung der äußeren Augenmuskulatur, ein bewusster Umgang mit Sehhilfen und Bildschirmen sowie allgemeine Entspannungstechniken wie Meditation und Visualisation bieten eine alltagstaugliche Hilfe zur Selbsthilfe. Auch ein veränderter Umgang mit Stress ist Thema in diesem Training.

In einem ganztägigen Kurs in Berlin lernen die Teilnehmer mit erhöhtem Augeninnendruck die Seh- und Entspannungsübungen, die den Druck positiv beeinflussen. Sie erörtern individuelle Anforderungen und entwickeln Strategien zur Umsetzung des Trainings im Alltag. An vier weiteren Abendkursen wird das Gelernte vertieft, erweitert und so gestaltet, dass sich ein neuer Umgang mit den Augen im Alltag etablieren kann.

Nähere Informationen gibt Sehlehrer und Heilpraktiker Ulrich Christen.
Email: post@augenschule.berlin
Telefon: 030 201693093
Web: www.augenschule.berlin

 

Buchtipp: Keine Angst vor Grünem Star
Buch mit Entspannungs-CD von Prof. Dr. med. Ilse Strempel

 

vitalPause des Monats

Hätten Sie’s gewusst?
Die Höhe Ihres Bürostuhls ist ergonomisch eingestellt, wenn die Füße ganz auf den Boden aufsetzen und Ober- und Unterschenkel einen rechten Winkel bilden. Bei der Einstellung sollten Sie die ganze Sitzfläche und die Rückenlehne nutzen. Die Höhe des Schreibtischs ist optimal, wenn Ober- und Unterarme einen rechten Winkel bilden. Die Finger liegen dabei auf der Tastatur.

Übung: Zu den Sternen greifen
• Rücken Sie Ihren Stuhl ein Stück vom Schreibtisch ab.
• Setzen Sie sich auf die vordere Stuhlkante. Die Beine sind hüftbreit.
• Beugen Sie den Oberkörper nach vorne.
• Richten Sie den Oberkörper wieder auf und heben Sie den rechten Arm.
• Schauen Sie mit gestrecktem Arm möglichst weit über die rechte Schulter.
• Drehen Sie langsam in die Ausgangsposition zurück.
• Wiederholen Sie die Übung zur anderen Seite.

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Führungskräfte haben mehr Einfluss auf die Gesundheit als das Budget

Barbara BruggerZu diesem erstaunlichen Ergebnis kommt die aktuelle Zukunftsstudie  „#whatsnext – Gesund arbeiten in der digitalen Arbeitswelt“, durchgeführt von dem Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG), der Techniker Krankenkasse (TK) und der Haufe Gruppe.

Die Studie zeigt außerdem, dass es in vielen Unternehmen noch gar kein oder nur vereinzelte Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung gibt. Die Veränderungen in der Arbeitswelt fordern die Mitarbeiter zunehmen auf verschiedenen Ebenen. Nicht nur mehr Bewegung ist erforderlich, sondern zunehmen Stressresistenz und andauernde Veränderungs- und Lernbereitschaft. Um sich bis ins hohe Alter in den digitalen und virtuellen Welten bewegen zu können, ist es auch nötig die Sinne und in erster Linie die Sehkraft fit zu halten. Dieser Aspekt ist meines Erachtens in der Gesundheitsförderung weiter unterbelichtet.

Dennoch sind die Ergebnisse der Studie sehr interessant und lesenswert. Den ganzen Beitrag „Führungskräfte sind die Stellschrauben für gesunde Arbeit 4.0“ finden Sie auf Haufe.de

Zum Beitrag auf Haufe.de >>

P.S. Einfache Übungen, um die Augen von der Bildschirmarbeit zu entlasten finden Sie in meinem Augenbüchlein ein für gesundes Sehen am Bildschirm.

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Barbara Brugger – ecovital Gesund am Bildschirm

 

 

vitalPause des Monats

Hätten Sie‘s gewusst?
Die Beweglichkeit der Augen und des Schulter-Nacken-Bereichs hängen zusammen. Muskelverspannungen oder Fehlhaltungen im einen Bereich wirken sich daher mit der Zeit oft ungünstig auf den anderen Bereich aus.

liegende Acht
Übung: liegende Acht

  • Malen Sie mit der Nasenspitze eine liegende Acht wie folgt in den Raum:
  • Beginnen Sie mit einer Kopfbewegung von unten nach oben und malen Sie mit der Nase ein Schlaufe nach rechts.
  • Zurück in der Mitte bewegen Sie den Kopf erneut von unten nach oben und malen mit der Nase eine Schlaufe nach links.
  • Wiederholen Sie die Bewegung mehrmals und lassen Sie dabei den Blick in Form einer liegenden Acht durch den Raum gleiten.

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Das Augenbüchlein für gesundes Sehen am Bildschirm gibt es auch als Praxisbuch mit entspannenden Augenübungen für die Bildschirmpause.

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Betriebliches Sehtraining: Ein Prozess in fünf Schritten

Barbara BruggerEin großer Teil der Beschäftigten im Büro bewältigt mittlerweile über neunzig Prozent der Aufgaben am Bildschirm. Viele von ihnen klagen darüber, dass die Augen brennen und jucken, sie im Laufe des Tages zunehmend schlechter sehen oder sie ärgern sich über das ständige Auf- und Absetzen der Brille. Um diese Belastungen zu lindern denken manche Arbeitgeber darüber nach, einen Vortrag oder Workshop zum Sehtraining im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung durchführen. Das ist eine sinnvolle Überlegung. Doch mindert es langfristig die Sehbeschwerden und erhält die Augengesundheit?

Betrieblichen Sehtraining ist ein Prozess, der in mehreren Schritten zu einer nachhaltigen Übungspraxis und damit zu entspannten Augen bei der Bildschirmarbeit führt.

Betriebliches Sehtraining1. Bewusstsein für die Augen wecken
In meinen Vorträgen oder Workshops zur Augengesundheit lernen die Teilnehmer Augenübungen kennen, die sie am Arbeitsplatz durchführen können. Diese sind einfach, leicht anwendbar und schnell wirksam. Das spüren die meisten bereits in der Schulung. Die Augen entspannen sich und manchmal wird sogar der Blick klarer. Es gelingt mir, das Bewusstsein für die Augengesundheit zu wecken. Motiviert und mit dem guten Vorsatz, das Augentraining nun regelmäßig anzuwenden gehen die meisten Teilnehmer zurück an ihren Arbeitsplatz. Der Funke ist entfacht.

2. Die Anfangsbegeisterung ist endlich
Dann kommt der Berufsalltag. Wenn die erste Begeisterung für das Sehtraining abflaut, wird es für die meisten Menschen schwieriger, die Übungspraxis durchzuhalten. Das ist leicht verständlich. Schließlich stehen im Job andere Dinge im Vordergrund. Es gibt viel zu tun, oft sitzt die Zeit im Nacken. Erholsame Pausen für die Augen werden da leicht übergangen oder verschoben, wenn man sich nicht die nötige Disziplin antrainiert hat. Werden die Mitarbeiter mit dem Augenübungen allein gelassen, ist die Investition in die Schulung oft nur kurzlebig.

3.  Die Kunst eine Übungspraxis zu entwickeln
Mir ist es wichtig, interessierten Unternehmen deutlich zu machen: Betriebliches Sehtraning ist ein Prozess. Damit die Augenübungen zur Routine werden, gilt es mehrere Schritte zu gehen. Denn eine kontinuierliche Übungspraxis zu entwickeln ist für die Beschäftigten eine große Herausforderung:

  1. Es gilt sich im Arbeitsprozess regelmäßig an das Augentraining zu erinnern.
  2. In dem Moment, wo man an die Augenübungen denkt, erfordert es diesen immer wieder eine hohe Priorität einzuräumen, um sie tatsächlich gleich auszuführen.
  3. Und so mancher ist erst damit beschäftigt, die Sorge abzulegen, dass er vielleicht beobachtet und belächelt werden könnte.

Hierzulande ist es noch nicht selbstverständlich, dass entlastende Augenpausen zur Bildschirmarbeit dazu gehören, um der hohen Sehanforderung gerecht zu werden. Selbst im geschützten Rahmen der Schulungen fallen immer wieder Sätze wie „Wenn uns jetzt jemand sehen könnte.“ „Was werden die Kollegen / meine Vorgesetzten sagen.“ Um eine tägliche Übungspraxis zu entwickeln, reicht es nicht die Augen zu trainieren. Das Training selbst will trainiert sein und manche Hürde überwunden werden. Das wird leichter, wenn Orte und Strukturen geschaffen werden, die zu visuellen Pausen einladen und daraus eine betriebliche Pausenkultur erwächst.

4. Erinnern und motivieren am Arbeitsplatz
Um betriebliches Sehtraining erfolgreich durchzuführen, ist es sinnvoll die Schulungen über einen längeren Zeitraum zu planen. Hilfreich ist es auch die Augenübungen am Arbeitsplatz an mehreren Stellen evident zu halten. Kunden von mir platzieren beispielsweise das Poster „AugenPause: Wohlfühlen in 90 Sekunden“ beim Kopierer oder in der Kaffeeküche. Dort wird es von vielen wahrgenommen und ich gleichzeitig eine Art „Erlaubnis“ für das Augentraining. Am Arbeitsplatz können Betriebe den Mitarbeitern Zugriff auf das Online-Training „AugenPause vom Display“ geben. Wenn sich die Augen müde anfühlen, kann man es direkt aufrufen.

5. Nachhaltig durch Wiederholung
Mein Ansatz für ein nachhaltiges betriebliches Sehtraining besteht aus mehreren Schritten. Als Einstieg dient ein augendynamischer Vortrag, bei dem die Teilnehmer die ersten Übungen kennen lernen. Das Augenposter und das Online-Training dienen als Motivationsimpulse für das Augentraining am Arbeitsplatz. In zeitlichen Abständen von zwei bis drei Monaten folgen weitere Schulungen. Die Augenübungen werden wiederholt und das Repertoire erweitert. Die Teilnehmer entwickeln individuelle Strategien für die tägliche Übungspraxis. Sie tauschen sich darüber aus, wie sie es schaffen das Augentraining erfolgreich umzusetzen. Das motviert und regt die Fantasie an, wie sich die Übungen leicht in die Arbeitsabläufe integrieren lassen. Allmählich werden Strategien zu Gewohnheiten. Betriebliches Sehtraining ist ein Prozess bei dem sich die Augen zunehmend erholen, der neue Erfahrungen bietet und den Arbeitsalltag auflockert.

Die drei ecovital-Pakete für das betriebliche Sehtraining
Betriebliches Sehtraining ist ein Prozess und verläuft in mehreren Etappen. Ich biete drei Pakete mit unterschiedlichen Modulen an. Schauen Sie sich die Pakete in einer Tabelle an und finden Sie das passende Paket für Ihr Unternehmen.

Zur Tabelle mit den Modulen >>

Einfache Augenübungen finden Sie auch in meinem Praxisratgeber
„Augenbüchlein für gesundes Sehen am Bildschirm“

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Barbara Brugger – ecovital Gesund am Bildschirm

vitalPause des Monats

Hätten Sie’s gewusst?
Bis zu 90 Prozent unseres Lebens verbringen wir in geschlossenen Räumen, häufig bei künstlichem Licht. Ein regelmäßiger Aufenthalt im Tageslicht hilft gegen Müdigkeit, nachlassende Konzentration, Augenund Kopfschmerzen. Ein Lichtbad entspannt die Augen und vermindert die Lichtempfindlichkeit. Nutzen Sie Ihre Freizeit, um sich im Freien aufzuhalten und Sonnenlicht zu „tanken“.

Augenübung im Büro

Die geschlossenen Augen zur Sonne wenden

Übung: Lichtbaden
• Stellen Sie sich direkt vor ein (möglichst offenes) Fenster und schließen Sie die Augen.
• Nehmen Sie wahr, wie trotz geschlossener Lider Licht zu den Augen kommt.
• Schwingen Sie mit dem Kopf nun langsam und sachte hin und her, als würden Sie der Pendelbewegung einer Uhr folgen.
• Während Sie tief einatmen, stellen Sie sich vor, wie mehr und mehr Licht zu den Augen strömt und die ganze Augenhöhle ausfüllt.
• Entspannen Sie beim Ausatmen die Augen in der Dunkelheit.
• Nehmen Sie sich für die Übung drei bis fünf Minuten Zeit.

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Der Offline-Modus für die Augen

Barbara BruggerIn einem Wald – drei Autostunden von San Francisco entfernt – finden regelmäßig Digital-Detox-Camps statt. Besonders gern besucht sind sie von den Menschen, die im Silicon Valley arbeiten. Viele von ihnen fahren in diese Camps, um Körper und Geist zu erholen und den Augen eine Auszeit zu gönnen. Eine Woche lang greift niemand zum Notebook, Tablet und Smartphone.

Mobile Computer verbreiten sich weiterhin schnell und verändern unseren Lebensstil rasant. Komfortable Anwendungen erleichtern den Alltag und vernetzen uns mit Freunden und Familie. Ich weiß nun beispielsweise rechtzeitig, ob mein Zug pünktlich ist. Über Whattsapp erfahre ich, was meine Geschwister – die weit weg wohnen – beschäftigt. Manche Veranstaltungen organisiere ich mittels Telefonkonferenz und spare Geld und Fahrzeit. Bin ich unterwegs und mir kommt plötzlich eine Idee, zeichne ich die Gedanken sofort auf. Das Smartphone macht es möglich.

Bei all der Auswahl und den unzähligen Angeboten wird es in der virtuellen Welt kaum langweilig. Man könnte sich wohl den ganzen Tag dort aufhalten und würde die reale Welt kaum vermissen. Wenn unser Körper mitspielen würde!

Virtuelle Realität bildet sich im Kopf. Und sie löst Emotionen aus. Das macht sie spannend. Wir sehen beispielsweise Bilder von dem, was andere gerade erleben und nehmen Anteil daran. Wir tauchen ein in einen spannenden Film oder in eine 3D-Welt, die dem Gehirn eine ferne Realität vorgaukelt. Den einen ärgert’s , den anderen freut’s, wenn wir lesen, wie sich ein Staatsoberhaupt irgendwo auf der Welt verhält. Und bei so mancher Nachricht darf man sich fragen, kann das wirklich wahr sein oder sind es nur Fake News?

All das erleben wir im Kopf, während wir regungslos vor dem Computer oder Fernseher sitzen. Während der Stoffwechsel in den Organen immer träger wird. Während der Nacken das Gewicht von dem nach vorne gebeugten Kopf hält. Während der Körper vielleicht in eine immer krummere Haltung zusammensackt. Und die Augen stieren pausenlos auf ein Display. Für unserem Organismus ist das der schlimmste anzunehmende Fall – der Worst Case sozusagen: Bewegungsmangel.

Der beste Fall für Ihren Organisms tritt ein, wenn Sie neben dem virutellen Lebensstil bereits Strategien entwickelt, die ihren Körper beweglich, fit und gesund erhalten. Das funktioniert, indem Sie zwischendurch offline gehen und sich bewegen. Egal, welche Methode sie dafür nutzen. Die Hauptsache ist, Sie werden aktiv!

Ich arbeite selbst viel und gerne am Computer. Ich kommuniziere mit Kunden, erarbeite Konzepte für das tägliche Augentraining, schreibe Beiträge für meine Präsentation. Wenn ich dabei ins Stocken gerate und mich nicht mehr konzentrieren kann, ziehe ich die Laufschuhe an und jogge im Bürgerpark. Der Kreislauf kommt in Schwung, der Kopf wird frei. Mittlerweile verlasse ich mich darauf, dass beim Laufen die Ideen sprießen und ich anschließend weiß, wie ich weiter vorgehe. Es klappt immer!

Eine gute Möglichkeit, die Augen bei der Bildschirmarbeit zwischendurch in den Offline-Modus zu bringen sind Augenübungen. Sie entlastet nicht nur die Sehkraft, sondern entspannen auch auf der mentalen Ebene. Konzentriertes Arbeiten fällt anschließend wieder leichter. Eine Augenpause bei der Bildschirmarbeit dauert zwischen zehn Sekunden und zwei Minuten: aus dem Fenster schauen, mehrmals blinzeln, die Augen nach links und rechts bewegen, die Augenlider schließen. Solche Gewohnheiten am Arbeitsplatz verhindern, dass sich die Augen zu sehr anstrengen. Günstig ist es zusätzlich zwei- bis dreimal am Tag eine intensivere Augenübung von zwei Minuten zu machen. Eine Anleitung zu den Übungen, die am Arbeitsplatz passend sind, gibt es in meinem Augenbüchlein für gesundes Sehen am Bildschirm. Jede Augenübung wird schrittweise erklärt. In Register nach Symptomen finden Sie sofort die passende Übung zu den Ermüdungserscheinungen der Augen.

Die richtige Nutzung von digitalen Medien wird schnell zur Gratwanderung in Bezug auf Fitness und Gesundheit. Je vielschichtiger sich die digitale Welt entwickelt, desto wichtiger ist eine individuelle Strategien im Umgang mit diesem Medium. Um nicht aus der Spur zu geraten und damit aus Lust nicht Frust und eine gesundheitliche Belastung wird, hilft es vorübergehend abzuschalten – im doppelten Sinn: die Geräte und die Psyche. Wenn Sie eine Anleitung dafür brauchen, ist es nicht nötig nach San Francisco zu fliegen. Einmal im Jahr biete ich zusammen mit der Bewegungstherapeutin Kerstin Meyer ein Offline-Wochenende im Kloster Neuenwalde an. In einer schönen Umgebung mit Wald und Wiesen, schalten wir ab und tanken neue Kräfte. Wir beschäftigen uns mit Strategien zur Stressreduktion im Alltag und einen gesunden Umgang mit digitalen Medien. Melden Sie sich noch im März für das Offline-Wochenende am 10./11. Juni an. Bis Ende des Monats gilt der Frühbucherpreis.

Information und Anmeldung zum Offline-Wochenende >>

Barbara Brugger – ecovital Gesund am Bildschirm

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vitalPause des Monats

Hätten Sie’s gewusst?
In einer gebeugten Sitzhaltung hängen die Schultern nach vorne. Dies führt auf Dauer zu einer Verkürzung der Brustmuskulatur. Die Schultern können dann auch in aufrechter Haltung nicht mehr in ihre physiologisch korrekte Position gleiten. Durch die Verkürzung werden sie beständig nach vorne gezogen. Das verhindert eine korrekte Statik im Nacken.

Übung: Öffne den Brustkorb
• Setzen Sie sich aufrecht hin, und belasten Sie die Füße gleichmäßig.
• Beugen Sie die Unterarme zu einem rechten Winkel. Dabei zeigen die gestreckten Finger nach vorne und die Handrücken nach außen.
• Drücken Sie die Unterarme nun weit nach außen, als wollten Sie etwas zur Seite schieben.
• Spüren Sie, wie sich die Schulterblätter zusammendrücken.
• Führen Sie die Arme in die Ausgangsposition zurück.
• Wiederholen Sie die Übung zehn Mal.
• Machen Sie eine kurze Pause, und wiederholen Sie den gesamten Übungsablauf.

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Die Kunst des Sehens lässt sich mit einfachen Übungen trainieren

WolfgangInterview mit dem Diplom-Pädagogen und Sehtrainer Wolfgang Hätscher-Rosenbauer

„Mit den Übungsmodulen der Augenschule können Sie Ihre persönliche Sehfähigkeit stärken und auf alle Sehfunktionen und Sehqualitäten hin optimieren. Wenn Sie Ihre beiden Augen bewusst wahrnehmen und achtsam mit ihnen umgehen und üben, werden alle am Sehvorgang beteiligten Ressourcen des Gehirns aktiviert. Sie werden neue Seherfahrungen genießen können, die auch alle anderen Sinne beleben.“ sehschuleDer Sehtrainer Wolfgang Hätscher-Rosenbauer, Autor des Kompakt-Ratgebers „Kleine Augenschule“, hat ein Übungsprogramm in acht Modulen entwickelt: Die Augenschule vermittelt ein natürliches, optimales Sehverhalten, stärkt die vorhandenen Sehfähigkeiten, entspannt und regeneriert angestrengte Augen und hilft, eine Vereinseitigung des Sehens und Überlastung der Augen zu vermeiden oder zu überwinden.

Das sogenannte Medienzeitalter hat dazu geführt, dass immer mehr Informationen visuell vermittelt und verarbeitet werden müssen. Welche Auswirkungen hat dies auf die Augen und das Sehen des Menschen?

Hätscher-Rosenbauer: Betrachten wir die evolutionäre Entwicklung des menschlichen Sehens, blicken wir erst seit sehr kurzer Zeit gewohnheitsmäßig so lange Zeit angestrengt auf kleine Monitore im Nahbereich, wie Smartphones, Tablets, Notebooks und PCs. Dabei kommt es schnell zur Ermüdung der Augen, zu brennenden und trockenen Augen und zu nachlassender Sehkraft. Nach neuesten Statistiken sind weltweit 90 Prozent der Jugendlichen in Großstädten kurzsichtig. Das kann nicht an den Genen liegen, sondern kommt von den Sehgewohnheiten.

Die „Augenschule“ will die jeweils persönlich vorhandene Sehfähigkeit – seien es geringe Sehreste auf der einen oder „Adleraugen“ auf der anderen Seite – stärken und auf alle Sehfunktionen und Sehqualitäten hin optimieren. Was ist der Vorteil gegenüber herkömmlichen „Sehhilfen“?

Hätscher-Rosenbauer: Herkömmliche Sehhilfen wie Brillen und Kontaktlinsen korrigieren die Sehschärfe bei Fehlsichtigkeit ausschließlich optisch-mechanisch. Sie helfen nicht dabei, erschöpfte Sehkraft zu regenerieren und ein angestrengtes, starres Sehverhalten aufzulösen. Wenn das aber nicht geschieht, ist häufig auch trotz Sehhilfe eine weiter voranschreitende Fehlsichtigkeit die Folge. Die Augenschule möchte ein von der Natur vorgesehenes, optimales Sehverhalten vermitteln, das alle vorhandenen Ressourcen des Sehsinns stärkt, um auf diese Weise eine – auch kulturell und durch den Zeitgeist bedingte – Vereinseitigung des Sehens zu vermeiden und zu überwinden.
Die Augenschule ist ein ganzheitliches Gesundheitsförderungsprogramm des Sehsinns, das auf über 30 Jahren Erfahrung mit Augentraining und wissenschaftlicher Forschung beruht. Was war die anfängliche Motivation für diesen Ansatz und welche Erkenntnisse wurden dabei erzielt?

Hätscher-Rosenbauer: Die anfängliche Motivation zu diesem Ansatz war eine persönliche Erfahrung: Während einer mehrmonatigen Reise konnte ich meine im Verlauf von 20 Jahren entstandene starke Kurzsichtigkeit drastisch verringern und meine Sehfähigkeit enorm verbessern, indem ich die Sehhilfen wegließ und Erfahrungen mit Sehtraining sammelte. Im Forschungsprojekt „Arbeit und Sehen“ des BMFT, an dem ich in den 1990er Jahren mitwirkte, konnte belegt werden, dass durch einen ganzheitlichen Ansatz der Sehschulung viele Beschwerden, die im Zusammenhang mit hohen Anforderungen an die Sehfähigkeit – z.B. bei Bildschirmarbeit – entstehen, vermindert oder vermieden werden können. Dies führte dazu, analog zur bereits bekannten Rückenschule im Rahmen der Gesundheitsförderung auch eine ganzheitliche Augenschule einzuführen.

Das menschliche Auge ist ein äußerst komplexes Organ und der eigentliche Sitz des Sehvorgangs ist das Gehirn. Welche Voraussetzungen sind nötig, um das Sehen dennoch als eine „Kunst“ zu verstehen, die erlernt werden kann?

Hätscher-Rosenbauer: Der eigentliche Sehvorgang findet im Gehirn statt, nicht in den Augen. Wir sehen nicht mit den Augen, sondern durch die Augen. Das Gehirn organisiert den Sehvorgang sowohl passiv – durch evolutionäres Wissen –, als auch aktiv durch unsere gerichtete Aufmerksamkeit. Es verwendet dazu die Ressourcen, die benötigt werden, um eine Aufgabe zu erledigen oder ein Interesse zu befriedigen. Wer z.B. daran interessiert ist, sich ein neues Auto zu kaufen, der wird überall dieses Auto sehen; wer schwanger ist, sieht überall Schwangere. Wer nur nach vorne blickt, aktiviert nur seine zentrale Sehfähigkeit und nicht die periphere. Wem Farben wenig bedeuten, sieht diese nicht so intensiv wie jemand, bei dem sie Gefühle auslösen usw.
Wenn wir lernen, bewusster mit unserem Sehen im Alltag umzugehen, wenn wir die Augen als Teil unseres Körpers begreifen, ihre optimale Beweglichkeit fördern, das ganze Gesichtsfeld aktivieren, die Beweglichkeit der inneren Augenmuskeln (Pupillenreflex und Linsenmuskulatur) fördern, wenn wir uns bewusst sind, dass wir zwei Augen zum Sehen haben, und diese auch beide dazu benutzen, wenn wir die Lebendigkeit der Farben um uns herum wahrnehmen und auf unsere Träume und inneren Bilder achten – dann fordern wir unser Gehirn dazu heraus, alle am Sehvorgang beteiligten Ressourcen zu mobilisieren. Wir vermeiden, dass manche Sehfunktionen – beispielsweise die zentrale Sehschärfe beim Lesen – überfordert, die periphere Wahrnehmung über den Tag hin aber unterfordert wird.
Wenn mir beispielweise bewusst ist, dass ich vier Stunden am Tag vor Monitoren auf abstrakte Zeichen geblickt habe, dann sollte ich zum Ausgleich vielleicht in die Natur gehen und meine Blicke über Farbfelder schweifen lassen. Dazu brauche ich dann keine aufs Detail hin fokussierende Brille, sondern erfreue mich auch an der Schönheit verschwommen gesehener Farben. Als Kunst empfinden wir etwas, das uns im Inneren berührt. Die Kunst des Sehens erlernen heißt, diese „Durchlässigkeit“ ab und zu bewusst herzustellen, sich im Innersten berühren zu lassen von Dingen, die man außen sieht, und offen zu sein für diese Dinge, etwa die Schönheit eines Sonnenuntergangs oder das Lächeln eines Kindes.

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vitalPause des Monats

Hätten Sie’s gewusst?
Die Augen werden entlastet, wenn der Abstand zum Bildschirm mindestens 60 cm beträgt und die Oberkante des Monitors unterhalb der Augenhöhe positioniert ist. Lassen Sie Ihren Blick regelmäßig in die Ferne und aus dem Fenster schweifen. Damit vermeiden Sie ein Ermüden der Augen.

Übung: Bumerang
• Nehmen Sie einen Stift in die Hand und wenden Sie sich in Richtung
eines Fensters.
• Fixieren Sie den Stift und führen Sie ihn dicht an Ihre Nase.
• Strecken Sie den Arm schwungvoll nach vorne ohne den Stift aus den
Augen zu lassen.
• Stellen Sie sich vor, der Stift löst sich aus Ihrer Hand und fliegt wie
ein Bumerang in die Ferne.
• Folgen Sie dem imaginären Bumerang mit Ihrem Blick.
• Der Bumerang macht kehrt und landet wieder als Stift in Ihrer Hand.
• Führen Sie die Übung 10-mal aus und schließen Sie anschließend
kurz die Augen.

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AugenPause vor dem Bildschirm: Die Strategie macht’s

Barbara BruggerDie Zahlenreihe vor Ihnen scheint endlos. Die Ziffern werden undeutlich. Der Blick verrutscht in der Zeile. Besser noch einmal von vorne anfangen. Schließlich muss am Ende das Ergebnis stimmen. So oder ähnlich mag es Ihnen ergehen, wenn Sie am Bildschirm konzentriert Ihre Arbeit tun und die Pausen vergessen. Irgendwann spielen die Augen nicht mehr mit. Sie sind erschöpft und erschweren den Arbeitsprozess.

Augenübungen entspannen
Zwischendurch eine Augenübung bei der Bildschirmarbeit hilft, dass die Augen im Laufe des Tages frisch bleiben und der Blick klar. Wer das Augentraining am Arbeitsplatz ausprobiert hat, weiß um die nützliche Wirkung der Übungen. Nur die Erkenntnis alleine reicht bei den wenigsten aus, um die Pausen für die Augen kontinuierlich einzuhalten. Die richtige Strategie ist nötig, um das Augentraining trotz hohem Arbeitspensum und Zeitdruck durchzuhalten.

Vergessen Sie das WIE
Die Fragen nach dem WIE es gehen kann regelmäßig zu üben, ist oft von einem hoffnungslosen Seufzen begleitet:
Wie soll ich jetzt auch noch regelmäßig Augenübungen machen?
Wie finde ich nur die Zeit für eine aktive AugenPause, wenn es doch so viel zu tun gibt?

Das WIE ruft leicht Widerstände und Gegenargumente auf den Plan:
Jetzt eine Augenübung? Das mache aber vorher noch schnell zu Ende und dann …
Wie sieht das denn aus, wenn jemand reinkommt?

Das WIE ist ein gefundenes Fressen für Ihren inneren Schweinehund:
Nö, bin müde. Auf Augentraining habe ich jetzt gar keine Lust! Lass uns lieber einen Kaffee trinken.
Schon wieder diese Augenübung? Reicht es nicht ein bißchen aus dem Fenster zu schauen?

Konzentrieren Sie sich auf das WARUM
augenu%cc%88bungStatt sich mit der Frage zu plagen, WIE Sie es schaffen, die Augenübungen zu machen, denken Sie lieber an das WARUM. Finden Sie mindestens sieben Gründe, warum Sie aktive Augenpausen machen möchten. Welches Ergebnis erreichen Sie damit? Was verändert sich, wenn Sie die Augen entspannen? Was nützt es Ihnen aktive Bildschirmpausen zu machen?

Die richtige Frage macht den Unterschied
Wenn Sie sich etwas vorgenommen haben, wirft die Frage nach dem WIE den Blick auf Hindernisse bei der Umsetzung. Mit dem WARUM geht der Blick über die eigentliche Aktion hinaus und weckt die Freude auf das positiven Ergebnis. Das motiviert ungemein und macht erfinderisch. WIE man das Vorhaben dann realisiert, ergibt sich dabei fast von selbst. Probieren Sie es aus!

Den Erfolg programmieren
Übrigens gibt man die Antworten auf das WARUM im Vorfeld. Überlegen Sie sich in einem ruhigen Moment, die Gründe für Ihr Vorhaben. Dann denken Sie später – beim Frühstück, auf dem Weg zur Arbeit, in der Kaffeepause – immer wieder an das erfreuliche Ergebnis. Sie stellen sich vor, wie sich die Augen anfühlen, wenn Sie die Übungen gemacht haben. Sie freuen sich schon darauf, dass Sie abends mehr Energie haben und etwas Schönes unternehmen können. Mit den Antworten auf das WARUM wird es Ihnen leichter fallen, das Augentraining kontinuierlich anzuwenden.

Schreiben Sie mir Ihr WARUM
Welche Gründe haben Sie dafür, die Augen bei der Bildschirmarbeit zu entspannen?
Schreiben Sie mir: Welches erfreuliche Ergebnis motiviert Sie zu aktiven AugenPausen?
Hier klicken und einen Nachricht schreiben

Lernen Sie die positive Wirkung der Augenübungen kennen
Haben Sie selbst noch nicht erlebt, wie sich die Augen mit einfachen Übungen von der Bildschirmarbeit erholen? Dann buchen Sie mich für eine Mitarbeiterschulung. Im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung und der Arbeitssicherheit mache ich Augentrainings in Unternehmen und Verwaltungen. Nutzen Sie zum Einstieg den Intensiv-Workshop, den zweistündigen Schnupperworkshop oder den augendynamischen Vortrag.

Machen Sie das Augentraining nachhaltig
Zur Unterstützung der Augentrainings-Praxis Ihre Mitarbeiter, die das Augentraining schon kennen, hat es sich bewährt das Live-Training in gewissen Abständen zu wiederholen. Geeignet sind der Auffrischungs-Workshop, ein Augenspaziergang in der Natur oder die Multiplikatorenschulung.

Online-Training: AugenPause vom Display
Als Unterstützung für die tägliche Augenübungspraxis habe ich das Online-Training AugenPause vom Display entwickelt. Begleitet durch einen monatlichen Newsletter, bekommen die Nutzer regelmäßig Motivationsimpulse für das eigene Training und haben die Möglichkeit zu einem interaktiven Austausch mit mir als Expertin. Ein Video zeigt in drei Minuten, wie das Online-Augentraining funktioniert.

3-Minuten-Video ansehen >>

augentraining

Bieten Sie Ihren Mitarbeitern ein erholsames Augentraning an:
Sie werden Augen machen!

Barbara Brugger – ecovital Gesund am Bildschirm

Modulausbildung ganzheitliches Sehtraining jetzt auch im Norden

Barbara BruggerSeit sechs Jahren werden im Naturheilzentrum Wiendl in Starnberg ganzheitliche Sehtrainierinnen und Sehtrainer ausgebildet. Im Rahmen einer Modulausbildung lernen sie Augenübungen und Übungsprogramme anzuleiten und an Menschen als Hilfe zur Selbsthilfe weiterzugeben.

Ab diesem Jahr bieten wir einige Module der Ausbildung hier in Bremen an. Die ersten Termine stehen bereits fest:

4./5. Februar 2017: Gesundes Sehen am Bildschirmarbeitsplatz 1 mit Barbara Brugger

26./27. August 2017: Sehtraining – Grundlagen 1 und Urlaub für die Augen – Grundlagen 2 mit Dagmar Wanschura

Zur Anmeldung >>

Weitere Termine für 2017 sind in Planung.

Um an der Qualifizierung als ganzheitliche/r Sehtrainer/in teilzunehmen sind 6 Module an insgesamt 9 Schulungstagen erforderlich. Jene Module, die aktuell noch nicht in Bremen stattfinden, werden zweimal jährlich in Starnberg angeboten. Wer alle Module absolviert hat, kann in der Qualifizierungswoche das Zertifikat als ganzheitliche/r Sehtrainer/in erwerben. Diese findet jeweils zum Jahresende in Starnberg statt. In diesem Jahr startet die Sehtrainerausbildung in Starnberg am 13. Februar mit dem Grundlagenmodul 1.

Mehr Information zur Modulausbildung >>

Aus- und Fortbildung im ganzheitlichen Sehtraining

Alle Sehtrainingsmodule können von Interessierten und Fachleuten einzeln gebucht und als Fortbildung genutzt werden. In den beiden Grundlagenkursen geht es darum, das Sehtraining selbst zu erfahren und die Augenübungen kennenzulernen, die sich als Hilfe zur Selbsthilfe anwenden lassen. Fachleute wie Heilpraktiker, Therapeuten, Pädagogen oder Augenoptiker können diese Übungen im Rahmen ihrer Tätigkeit an Kunden, Klienten und Schüler weitergeben. Über die Kernmodule der Sehtrainierausbildung hinaus gibt es diverse weitere Fortbildungsangebot zur Prävention oder Sehtherapie, mit denen man sich – je nach Fachbereich – weiterbilden kann.

Gesundes Sehen am Bildschirmarbeitsplatz

Dieses Modul wendet sich an Sehtrainier oder andere Fachleute, die sich bereits mit Augentraining beschäftigt haben und die Sehübungen kennen. In der Fortbildung geht es darum, wie sich der permanente Blick auf einen Monitor oder Display auf die Augen auswirkt und welche Übungen aus dem Sehtraining zur Entlastung der Augen am Arbeitsplatz geeignet sind.

Das Trainerinnen-Team der Modulausbildung

Die Ausbildung wird von vier erfahrenen Sehtrainierinnen durchgeführt. Marianne Wiendl leitet das Schulungszentrum Wiendl in Starnberg und hat die Ausbildung ins Leben gerufen. Sie ist Heilpraktikerin und hält die Fortbildungen zu den Sehpotenialen der kindlichen Entwicklung und zu den Augenerkrankungen sowie das Ernährungsseminar für die Augen. Unterstützt wird sie von Elvira Boguth die seit einigen Jahren die Grundausbildung leitet und mir – Barbara Brugger. Ich habe mich seit vielen Jahren auf das betriebliche Sehtraining spezialisiert und führe die Schulungen zum Firmensehtraining durch.

ganzheitliches-sehtraining

Barbara Brugger, Marianne Wiendl, Elvira Boguth (von links)

dagmar-wanschuraFür die beiden Module zur Grundausbildung in Bremen konnten wir die Sehtrainerin Dagmar Wanschura gewinnen. Sie kennt die positive Wirkung des Sehtrainings seit ihrer Jugendzeit und arbeitet seit 2009 als selbständige Sehtrainerin. Damit ist sie eine wertvolle Ergänzung für unser Ausbildungsteam. Dagmar Wanschura kommt aus Bremen und bietet Einzelberatung, Vorträge, Firmenschulungen und Bildungsurlaube zum Sehtraining an.

Information und Anmeldung zur Modulausbildung >>

Barbara Brugger – ecovital Gesund am Bildschirm

 

 

vitalPause des Monats

Hätten Sie’s gewusst?
Die Muskulatur der Waden wirkt wie eine Pumpe, die die Arbeit des Herzens unterstützt. Sie presst die Blutgefäße durch ihre Bewegungen zusammen und befördert das Blut von den Beinen aufwärts. Erinnern Sie sich regelmäßig daran, Ihre Beine zu bewegen, wenn Sie lange sitzen.

FußpumpeDie Wadenpumpe
• Stellen Sie im Sitzen beide Füße auf den Boden.
• Rollen Sie die Füße im Wechsel auf die Fersen und auf die
Zehenspitzen.
• Beschleunigen Sie allmählich das Tempo und spüren Sie die wechselnde Spannung in den Beinen.
• Variieren Sie das Tempo.
• Dauer der Übung: eine Minute.
• Wiederholen Sie die Übung im Laufe des Tages.

vitalPause ist das kostenlose Fit-per-Mail-Training von ecovital: Abonnenten erhalten einmal wöchentlich eine Übung für’s Büro, abwechselnd zu den Themen Augenentspannung, Rückenprävention und Stressabbau.

Hier abonnieren >>

Dreimal Symposium für ganzheitliches Sehen

Judith BolzBetrachung zum Symposium für ganzheitliches Sehen im November 2016 von Judith Bolz:

Die Gestaltung des Symposiums „Sehen mit allen Sinnen- Sehtraining, eine Quelle zur inneren Führung“ ging uns recht leicht von der Hand.
Unsere Ideen führten uns sehr schnell zu den richtigen  Referenten, die unser internes Referenten-Team immer bereichern.
Die Organisation des Symposiums ist dagegen eine jahresfüllende Arbeit, die von vielen Händen getragen wird und um so beglückender ist es, dass die zwei Tage rundum gelungen waren.
Ich bin jedes mal fasziniert davon, wie passend ein Vortrag auf den anderen aufbaut. Ich kann mir das nur damit erklären, dass wir sehr sensitive Referenten versammelt haben und jedes Mal eine schöpferische Atmosphäre entsteht, so als ob alle Beteiligten an einem Kunstwerk arbeiten.
Der schamanische Schwerpunkt, von Joachim Faulstich und Elke Hamacher wunderbar vertreten, war mir ein Herzensanliegen, da wir es im Bereich der visuellen Wahrnehmung immer mit dem Bewussten und Unbewussten, mit dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren und der Wahrnehmung von innen und außen zu tun haben.
Alle anderen Vorträge haben dieses mal immer die Sinne im Blick gehabt, was dazu geführt hat, dass die Teilnehmer in einem sehr entspannten Zustand abgereist sind. Ich erinnere mich an eine Rückmeldung, die in etwa lautete: „Es fühlt sich an, als hätte ich mindestens drei Wochen Urlaub gehabt.“

Betrachung der drei Symposien für ganzheitliches Sehen von Wolfgang Hätscher-Rosenbauer:

WolfgangMit dem spannenden und erfolgreichen Abschluss des 3. Symposiums Ganzheitliches Sehen am 15. und 16. November 2016 ist für uns als Organisationsteam ein wunderbarer Zyklus abgeschlossen.
Entstanden auf der Basis der von 1999 bis 2010 jährlich an der Akademie Gesundes Leben in Oberstedten durchgeführten „Augenschule-Kursleiter-Meetings“, die als Begegnungs- und Fortbildungsangebot für die hier ausgebildeten Augenschule-KursleiterInnen konzipiert waren, war die gemeinsame Vision, diesen Rahmen zu erweitern und mit dem Symposium Brücken zu bauen aus dem Energiefeld des Ganzheitlichen Sehtrainings, in dem wir uns alle vier verwurzelt fühlen, heraus in benachbarte Arbeitsgebiete hinein.
Jedes Symposium sollte von einer Person– Barbara Brugger, Marianne Wiendl  und Judith Bolz– mit einem Thema, das in ihr gewachsen und ein Herzensanliegen ist, gemeinsam fokussiert und mit mir zusammen organisiert werden.
Das 1. Symposium 2012 mit dem Thema: „Mit brennenden Augen- kann PC- Arbeit gesund sein“? war das Herzensanliegen und der Arbeitsschwerpunkt von Barbara Brugger,
Das 2. Symposium 2014 mit dem Thema: „Das Potential im Sehtraining- Heilen, Entwickeln, in Balance bringen?“ das von Marianne Wiendl,
und das 3. Symposium 2016 „Sehen mit allen Sinnen- Sehtraining, eine Quelle zur inneren Führung“ das von Judith Bolz.
Jedes Symposium hatte 60-80 Teilnehmer und damit ein gutes Drittel mehr als die Kursleitermeetings zuvor, und diese Teilnehmer sind aus den gewünschten benachbarten Arbeitsgebieten gekommen, so dass Kontakte, Begegnungen und Vernetzungen in diese Gebiete hineingewachsen sind und weiter wachsen.
Wir haben jeweils auch zu einem guten Drittel exzellente Referenten aus benachbarten Gebieten gewinnen können, die die Symposien entsprechend der gewählten Themenkreise inhaltlich und methodisch erweitert haben.
Nun stehen neue Wachstumsschritte an, von denen wir – das Organisationsteam „Forum für Aus- und Weiterbildung im ganzheitlichen Sehtraining“- noch nicht wissen, wohin sie uns führen werden. Aber wir verspüren Lust und Vorfreude -auch Vertrauen- sie zu gehen.
Auf der Homepage werden wir Sie/ Euch über unsere Visionen und Planungen auf dem Laufenden halten.

Persönliche Eindrücke, Stimmen der Teilnehmer und Bilder finden Sie im Rückblick zum Symposium auf unserer Webseite.

Zum Rückblick und den Teilnehmerstimmen >>

 

 

Ganzheitliches Sehtraining im Schulungszentrum Wiendl

barbara-brugger2Acht neue Sehtrainerinnen haben im Rahmen der Ausbildung zur ganzheitlichen Sehtrainerin ihr Zertifikat erhalten. Jeweils zum Jahresende findet die Qualifizierungswoche mit Abschlussprüfung im Schulungszentrum Wiendl in Starnberg statt.

Eine Teilnehmerin berichtet: Der Unterricht war sehr praxisnah, interessant und verständlich. Ich habe mich sehr wohl gefühlt. Die Lehrerinnen haben eine gute Atmosphäre geschaffen, so das das Lernen Spass machte. Am Besten haben mir die sehr bildhaften Erklärungen von Marianne Wiendl gefallen. Nun habe ich die Möglichkeit und den Mut, mir nebenberuflich ein zweites Standbein aufzubauen.

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Die Ausbildung umfasst sechs Kernmodule, die sich insgesamt über neun Tage erstrecken. Die meisten Module werden zweimal im Jahr durchgeführt. Die Teilnehmer/innen können die Termine entsprechend der eigenen zeitlichen Verfügbarkeit buchen. Wer alle Module durchlaufen hat, kann sich zur Qualifizierung anmelden und die Ausbildung mit Zertifikat abschließen.

Information und Anmeldung zur Modulausbildung >>

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Die neuen Sehtrainerinnen dieses Jahrgangs waren sehr engagiert und haben im Rahmen der praktischen Prüfung eindrückliche Anleitungen gezeigt. Mit dieser Grundausbildung können sie nun Präventionskurse zum ganzheitlichen Sehtraining durchführen. Zudem haben sie die Möglichkeit sich in weiteren Fortbildungen auf Bereiche wie Kindersehtraining, Firmenschulungen oder Einzelarbeit zu spezialisieren. Wer eine therapeutische Ausbildung mitbringt, kann sich auch zum Sehtherapeuten fortbilden.

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Die Modulausbildung zum ganzheitlichen Sehtraining wird von dem Referententeam Marianne Wiendl, Elvira Boguth und Barbara Brugger durchgeführt. Das neue Ausbildungsjahr beginnt am 11. Februar 2017 mit dem Modul „Sehtraining: Grundlagen 1“.

Information und Anmeldung zur Modulausbildung >>

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Acht neue ganzheitliche Sehtrainerinnen mit Ausbilderinnen Marianne Wiendl (oben rechts) und Barbara Brugger (unten rechts).

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Elvira Boguth ist die dritte Trainerin im Ausbildungsteam. Sie lehrt die Grundlagen im Sehtraining. An ihren Seminaren können auch Interessierten, die das Sehtraining kennenlernen und für sich selbst nutzen möchten.

Marianne Wiendl führt in die Themen Sehen und Ernährung, kindliches Sehentwicklung und Sehtraining bei Augenerkrankungen ein.

Barbara Brugger ist auf Prävention in der betrieblichen Gesundheitsförderung spezialisiert und zeigt, wie Sehtraining zur Entlastung der Augen von der Computerarbeit genutzt wird.

Information und Anmeldung zur Modulausbildung >>

Barbara Brugger – ecovital Gesund am Bildschirm

 

 

vitalPause des Monats

Hätten Sie’s gewusst?
Zur Nahrungssuche und Witterung von Gefahr schweifte der Blick unserer Vorfahren ständig umher. Er wechselte häufig zwischen Nah- und Fernsicht. Bei der Bildschirmarbeit verharren die Augen im gleichen Sehabstand und bewegen sich kaum. Das schwächt die Augenmuskulatur. Schaffen Sie Abhilfe und bewegen Sie Ihre Augen ab und zu in unterschiedliche Richtungen.

Augenübung

Übung: Augenrollen

• Bewegen Sie Ihre Augen langsam 3 mal von links nach rechts …
• … und dann langsam 3 mal von oben nach unten.
• Halten Sie mit geschlossenen Augen kurz inne und nehmen Sie ein paar tiefe Atemzüge.
• Öffnen Sie die Augen wieder.                                                                                            • Blicken Sie erst nach links, dann nach oben, nach rechts und nach unten.
• Kreisen Sie Ihre Augen langsam insgesamt 5-mal in diese Richtung. Wechseln Sie die Richtung.
• Ruhen Sie die geschlossenen Augen anschließend zwei Minuten aus.

vitalPause ist das kostenlose Fit-per-Mail-Training von ecovital: Abonnenten erhalten einmal wöchentlich eine Übung für’s Büro, abwechselnd zu den Themen Augenentspannung, Rückenprävention und Stressabbau.

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Offline: Die Seele baumeln lassen

Kerstin MeyerOffline Wochenende: Mal Abschalten und die Seele baumeln lassen.

Offline sein. Was bedeutet das? Reicht es dafür das Handy und den Computer auszuschalten? Und wieso ist es so wichtig Zeiten der Erholung in den Alltag einzubauen?

Erholung ist so individuell wie jeder Mensch. Manch einer entspannt beim Lesen, der andere wiederum läuft eine Runde durch den Park. Zu Wissen welche Art von „Auszeit“ für jeden Einzelnen effektiv ist, ist eines der wichtigsten Dinge im Umgang mit Stress.

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Was mit uns passiert, wenn wir permanentem negativem Stress aussetzt sind, wissen wir mittlerweile fast alle: Der Körper ist ständig im „Stand-by-Modus“ und zum Abruf bereit. Das hat Folgen:

– Die Phasen der Tiefenentspannung gehen verloren, die Regenerationsfähigkeit nimmt ab.
– Konzentration- und Leistungsfähigkeit verringern sich.
– Das Gefühl von ständiger Überforderung führt zu emotionaler Unausgeglichenheit.
– Der Blick auf die Ressourcen geht verloren, so dass diese nicht mehr optimal genutzt werden können.

Auszeit im Kloster
Was also tun, wenn der Stress steigt und die Erholung ausbleibt?
In dem Wohlfühlambiente vom Kloster Neuenwalde nehmen wir eine Auszeit vom Alltag, können durchatmen und die Kraftreserven wieder auffüllen. An diesem Wochenende gibt es viel Zeit zu sich zu kommen, den Körper wahrzunehmen, die Natur und die bio-regionale Küche zu genießen.

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Wie machen wir das?
Entspannungsübungen machen den Kopf frei, sanfte Bewegungsübungen lösen die Anspannungen und kräftigen den Körper. Visuelle Achtsamkeit und die Wahrnehmung der natürlichen Umgebung entlasten die Augen von der täglichen Informationsflut.

Ihr Gewinn
Wo sind meine Kraftquellen? Wann ist es Zeit innezuhalten? Wie schaffe ich ausreichend Raum für Muse und Erholung? Am Ende des Seminars kennen Sie Methoden für erholsame Auszeiten, die sich im Alltag umsetzen lassen. Sie nehmen neue Energie, Impulse im Umgang mit Stress und einen geschärften Blick für das Wesentliche mit nach Hause.

Termin: 10./11. Juni 2017 von Samstag 10 Uhr bis Sonntag um 16 Uhr
Ort: Kloster Neuenwalde, http://www.kloster-neuenwalde.de

Die Referentinnen
Kerstin Meyer, Bewegungstherapeutin und Systemischer Coach
Barbara Brugger, Augentrainerin, Ergonomiefachkraft und NLP-Coach

Buchen Sie jetzt schon einen Lichtblick für das nächste Jahr.

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Kerstin Meyer – Bewegungscoach Bremen